Emmerich: Ressa besuchte die Schenkenschanz

Emmerich: Ressa besuchte die Schenkenschanz

REES (ms) Klein, aber oho war das jüngste Ausflugsziel des Reeser Geschichtsvereins Ressa: die Schenkenschanz. Gästeführerin Hildegard Liebeton führte 27 Ressa-Mitglieder und Gäste durch Kleves kleinsten Ortsteil (38 Hektar), der im Zuge des 80-jährigen Krieges zwischen dem Rhein und dem Griethausener Altrhein gegründet wurde. In ihrer Rolle als Melkerin Änneke Schenk berichtete Liebeton, die nun auch hauptamtliche Gästeführerin in Emmerich ist, über das schillernde Leben und das schreckliche Ende des Söldnerführers Martin Schenk von Nideggen, über die vielen Funktionen der evangelischen Kirche und das gemächliche Leben im 90-Seelen-Dorf, das bei Hochwasser zur Insel wird.

Die nächste Ressa-Veranstaltung ist der Bildervortrag "Rees früher und heute" am Mittwoch, 20. Juni, um 19 Uhr im Reeser Kolpinghaus. Der Eintritt ist frei. Am Samstag, 14. Juli, feiert Ressa ab 15 Uhr den 790. Gründungstag der Stadt Rees mit einem offenen Familienfest in der Scholten-Mühle.

(ms)