Emmerich: Reeser Rathaus als Sonderfall

Emmerich: Reeser Rathaus als Sonderfall

REES/EMMERICH (zel) Beim Thema "Handy" spielt Rees im KRZN-Verband eine Sonderrolle. Bürgermeister Christoph Gerwers hat weder ein Blackberry noch ein iPhone. Der große Handy-Mann scheint der Verwaltungschef ohnehin nicht zu sein. "Wichtig ist für uns lediglich die Funktionalität, also dass mit dem Gerät problemlos telefoniert werden und damit auf die Daten des Bürgermeisters zurückgegriffen werden kann", lässt Gerwers mitteilen. Der Bürgermeister hat ein HP-Handy, das gar nicht über das Rechenzentrum läuft. Auch das liegt an der Sonderrolle von Rees. Im Unterschied zu anderen Kommunen nutzt Rees eine Windows-Oberfläche, weil die Stadt bekanntlich Windows-Pilotkommune ist. Daher hat die Stadt als Ausnahme im KRZN einen eigenen Handy-Server. Darüber ist es dem Bürgermeister dann möglich, unterwegs seine E-Mails abzurufen oder in den Terminkalender zu schauen. Auch privat nutzt Gerwers weder Blackberry noch iPhone, sondern ein "ganz normales Modell".

Emmerichs Stadtchef Johannes Diks nutzt dagegen gleich beide Systeme. Dienstlich ist er über das Blackberry an das KRZN angeschlossen, privat setzt er auf iPhone. "Das iPhone sagt mir persönlich mehr zu. Es ist bedienungsfreundlicher, vor allem die Mails sind darauf viel besser zu lesen", sagt Diks.

Er wäre allerdings nicht bereit, einen kompletten Handy-Wechsel von heute auf morgen mitzumachen. "In unserer Verwaltung nutzten auch die Amtsleiter die Blackberrys, da wäre es schon eine Kostenfrage die Handys auszutauschen." Er könnte sich mit der Lösung anfreunden, beide Systeme parallel zu nutzen, wenn das für die Kommunen nicht teurer wird. Denkbarer Weg wäre für ihn auch, nach und nach umzustellen. "Im Laufe der Zeit veraltet die Technik auf den Blackberry, statt nachzurüsten könnten wir dann auf iPhone umstellen."

(RP)