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Reeser Neujahrskonzert 2020 zum Beethoven-Jahr ist ausverkauft

Zum Beethoven-Jahr : Reeser Neujahrskonzert im Bürgerhaus ist ausverkauft

Für das Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Köln und dem Pianisten Dominic Chamot am 26. Januar gibt es nur noch wenige „Hörplatze“ auf der Empore im Reeser Bürgerhaus.

(RP) Restlos ausverkauft ist seit mehr als zwei Wochen das bevorstehende Neujahrskonzert zum Beethoven-Jahr mit dem Philharmonischen Orchester Köln unter der Leitung von Theo Römer am kommenden Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr im Bürgerhaus Rees. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Ouvertüre „Die Geschöpfe des Prometheus“, die zweite Sinfonie in D-Dur op. 36 und das Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, international als „Emperor“ bekannt, „Kaiser-Konzert“.

Das Philharmonische Orchester Köln ist wieder überwiegend aus Mitgliedern des WDR-Sinfonieorchesters Köln zusammengesetzt. Die regelmäßigen Besucher des beliebten Konzertes werden aber als wichtigste Veränderung in der angestammten Orchesterbesetzung bemerken, dass nun am ersten Streicherpult ein Generationswechsel stattgefunden hat: Nach sagenhaften 46 Jahren als Konzertmeister des Orchesters der Stiftskirchenkonzerte legte der Geiger Mischa Salevic nach dem letzten Reeser Neujahrskonzert die Violine aus der Hand – und hat seitdem nirgends mehr sein wertvolles Instrument erklingen lassen.

Cristian Suvaiala aus dem WDR-Sinfonieorchester ist nun der neue Anführer des internationalen Ensembles, an seiner Seite die chinesische Geigerin Ye Wu, die schon dreimal in Rees als Violinsolistin brillierte. Fast vierzig Jahre blies auch Hans-Martin Müller die Erste Flöte. An seiner Stelle reist aus Berlin Kornelia Brandkamp an, Soloflötistin im Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, geboren in Anholt.

Zu den umfangreichen Vorbereitungen der Veranstaltung gehörte auch eine Probe in Basel. Theo Römer traf sich am 10. Januar in der dortigen Musikhochschule mit dem jungen Pianisten Dominic Chamot und ging mit ihm Takt für Takt das Fünfte Klavierkonzert von Beethoven durch, wobei eine junge japanische Pianistin den Orchesterpart übernahm, die dasselbe Stück in diesen Tagen als Solistin in Kyoto spielen wird.

„Letzte Rettung“ für ganz Unentwegte: Am Sonntag werden einige „Hörplätze“ angeboten in der dritten Reihe der Empore. Wie der Name schon sagt: Man kann da sitzen und herrliche Musik hören, aber nur wenig sehen.