Reeser Gestaltungsbeirat bezieht zu Photovoltaik im historischen Stadtkern Stellung

Politik : Diskussion um Photovoltaik im historischen Stadtkern

Am 6. Februar stehen im Reeser Bauausschuss zahlreiche Umwelt-Themen auf der Tagesordnung. Eines davon betrifft die Zulässigkeit von Photovoltaikanlagen im historischen Stadtkern.

(RP) Großen Beratungsbedarf haben die Mitglieder des städtischen Bauauschusses am Donnerstag, 6. Februar. Zunächst wird Dr. Richard Rohlfing vom Ingenieurbüro PFI aus Hannover seine Ergebnisse zu den Überflutungsrisiken bei Starkregenereignissen in den Reeser Ortsteilen mit Ausnahme von Millingen und Bienen vorstellen. Außerdem befasst sich der Ausschuss mit der Frage, ob künftig im historischen Stadtkern von Rees Photovoltaikanlagen zulässig sein sollen. Dazu wird der ehemalige Bocholter Stadtbaurat Ulrich Paßlick die Position des Gestaltungsbeirates der Stadt Rees vortragen.

Die Architekten aus dem Büro HTM aus Kleve werden danach die Pläne für die neue Einfeldsporthalle sowie die Neugestaltung des Umkleide- und Sanitärtraktes an der Realschule der Stadt Rees vorstellen. Das Naturschutzzentrum des Kreises Kleve mit Sitz in Rees-Bienen erhält danach die Möglichkeit, das EU-Projekt „Lebendige Röhrichte - Reeds for Life“ zu präsentieren. Der Ausschuss wird sich darüber hinaus auch in Bezug auf diverse Umweltprojekte der Stadt Rees positionieren müssen. Dabei gilt es zu klären, wie sich die Stadt in Bezug auf E-Ladesäulen, Carsharing, Mitfahrbänke und emissionsarmer Mobilität entwickeln möchte.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt befasst sich mit ersten Maßnahmen zum mittlerweile beschlossenen Wirtschaftswegekonzeptes der Stadt Rees. So sollen nach Vorstellung der Verwaltung zum Beispiel die Wannwicker Straße ausgebaut und verstärkt und ein Wirtschaftsweg in Androp aufgegeben werden.

Termin: Donnerstag, 6. Februar, um 17 Uhr. Die Sitzung ist öffentlich und findet im Sitzungssaal (Raum 201) im Rathaus statt.