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Reeser FDP beantragt kommunalen Krisenstab für Katastrophenfälle

Antrag im Rat gestellt : Reeser FDP will Krisenstab für Katastrophen

Die FDP will, dass es in Rees künftig einen Krisenstab mit Vertretern aus Verwaltung, Katastrophenschutz, Medizin, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen gibt. Er soll im Katastrophenfall Maßnahmen für die Bevölkerung umsetzen.

(RP) Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Rees beantragt die Aufstellung eines Krisenstabes für zukünftige Katastrophen und Epidemie- Fälle auf Grundlage von Bundes- und Landesgesetzen. Wie Fraktionsvorsitzender Heinz Schneider mitteilt, soll der Stab aus Vertretern der Verwaltung, des Katastrophenschutzes, des medizinischen Bereiches, der Wirtschaftsverbände, sowie sozialen Einrichtungen bestehen. Er soll für Zivilschutzmaßnahmen erforderliche Einrichtungen und Schutzmittel zentral vorhalten, regelmäßig prüfen und deren Verteilung regeln.

Laut Schneider zeige die derzeitige Krise deutlich, in welchen Bereichen des Zivilschutzes Mängel zu verzeichnen seien. Um eine schnellere Sicherung der Bevölkerung vor Schäden an Leib und Leben sowie Eigentum zu erreichen, bedürfe es eines schnell und zielgerichtet arbeitenden Krisenstabes, der notwendige Hilfsmaßnahmen umgehend einleiten und umsetzen könne. Auf die jetzige Krise bezogen bedeute dies zum Beispiel Bevorratung von Schutzkleidung und Mitteln, die dieser Stab zur Verfügung stellen soll.