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Reeser Bürgermeister will nicht nach Kleve

Reeser Bürgermeister : Gerwers: „Kein Interesse an Landrat-Amt“

Der Reeser Bürgermeister reagiert auf Spekulationen zu seiner Person.

Der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers will in zwei Jahren nicht für das Amt des Landrates in Kleve kandidieren. Gerwers erklärte am Mittwoch gegenüber der Rheinische Post, er habe dies dem Vorstand der Kreis Klever CDU am Dienstag mitgeteilt. „Ich habe kein Interesse an dem Amt“, so Gerwers.

Der Reeser Bürgermeister reagierte damit auf Spekulationen zu seiner Person, er habe ein Interesse daran, in zwei Jahren Landrat Wolfgang Spreen zu beerben, der dann im pensionsfähigen Alter ist.

Aus der Luft gegriffen schien das nicht, hatte Gerwers doch bereits kurz nach seiner Wiederwahl als Reeser Bürgermeister seinen Hut in den Ring geworfen, als es darum ging, für den Kreis Kleve einen CDU-Kandidaten für den Bundestag zu finden.

Gerwers hatte vor wenigen Tagen im Gepräch mit der Rheinischen Post erklärt, die Reeser CDU werde einen Fahrplan für die Kommunalwahlen erarbeiten, in dem geklärt werde, wer für den Rat kandidiere und wer aufhöre. In dem Zusammenhang solle auch die Bürgermeistefrage erörtert werden. Damit erklärte Gerwers nicht seine Bereitschaft, ein drittes Mal in Rees anzutreten. Er schloss es aber auch nicht aus.

Die Personalie ist auch deshalb so interessant, weil es Stimmen gibt, die behaupten, die SPD in Rees werde möglicherweise den ehemaligen Landtagsabgeordneten Bodo Wißen als Bürgermeisterkandidaten aufstellen. Ihm trauen viele zu, den Einzug ins Reeser Rathaus zu schaffen.