Rees for Future demonstriert am 29. November 2019 zum dritten Mal

Umwelt-Protest : „Rees for Future“ kündigt neue Demo an

Zum dritten Mal planen die Umweltschützer einen Protest in Rees. Er soll am 29. November stattfinden. Die Reeser Aktivisten suchen weitere Mitstreiter.

(RP) Die Umweltbewegung „Rees for Future“ plant für den 29. November eine dritte Demo. Bisher habe man viel erreicht. „Auf den ersten Blick ist Rees so umweltfreundlich wie jede andere Stadt auch. Doch das reicht nicht“, so die Umwelt-Aktivisten. Die dritte Demo soll neue Ideen für Rees anstoßen: „Wir planen dieses Mal wieder eine Route die beim Rathaus anfängt und endet“, berichtet die „Rees for Future“-Gruppe. „Vielleicht können wir die Menschen dazu anregen, selbst zu überlegen, welche ihrer Handlungen sie umstellen können, um umweltfreundlicher zu werden“, erklärt Marion Sherwood, eine der Mitorganisatorinnen.

Die Demo beginnt um 11 Uhr am Rathaus. Dort gibt es eine kleine Kundgebung. Jannik Berbalk, Koordinator der „Fridays for Future“-Demonstrationen im Kreis Kleve wird sprechen, dazu einige Politiker aus Rees, um Einblicke in künftige ökologische Projekte der Parteien zu geben. Aktionen während der Demonstration wurden gemeinsam mit Theaterpädagogin Silja Böhling-Buhl entwickelt. „Wir hoffen, dass viele Leute ihre Ideen und Strategien untereinander austauschen werden. Zum Beispiel beteiligt sich der Supermarkt real in Rees bei der Initiative ‘too good to go’, bei der man unverkaufte Lebensmittel zu einem niedrigeren Preis erwerben kann. Vielleicht können wir andere Geschäfte in Rees davon überzeugen“, sagt Jule Schwartz, Mitorganisatorin der Demo.

 Die nächsten Projekte der Rees for Future“- Gruppe: An den Reeser Schulen soll Recyclingpapier eingeführt werden. Der Termin für das Treffen mit der Schulleitung steht schon fest. Daneben soll ein autofreier Tag in Rees organisiert werden. „Wir hoffen, dass mehr Menschen bewusst wird, was für Vorteile das Fahrrad hat“, betont Jule Schwartz.

Nach dem Klimaprotest lädt „Rees for Future“ interessierte Jugendliche ein, sich mit ihnen zusammensetzen. „Wir würden uns freuen, wenn wir zusätzliche Unterstützung für unsere Aktionen jenseits der Demos bekommen würden.“