Rees beginnt mit dem Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Mitteilung : Spritzaktion gegen den Prozessionsspinner

Öffentliche Plätze werden eingesprüht – Privatleute können sich nicht mehr an die Stadt wenden.

(RP) Der Bauhofbetrieb der Stadt Rees führt in dieser Woche die Arbeiten zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus. Die Spritzaktion konzentriert sich auf öffentliche Bereiche, die von Bürgern regelmäßig in Anspruch genommen werden. Neben Kinderspielplätzen und Schulen sind das vor allem Friedhöfe und Bushaltestellen.

An weniger stark genutzten Straßen, Wegen und Plätzen werden darüber hinaus Schilder mit entsprechenden Warnhinweisen und Verhaltensregeln aufgestellt. Dabei gibt es eine Neuerung: Wie bereits im Januar berichtet, richtet sich dieses Angebot in diesem Jahr erstmals nicht mehr an Privatleute, die bislang gegen eine kleine Gebühr auch ihre privaten Bäume vom Bauhof behandeln lassen konnten. „Aus Umweltgründen sind die heute vorgeschriebenen Spritzmittel nicht mehr so wirksam, wie es früher einmal war, so dass wir befallene Bäume oft mehrfach behandeln müssen. Wir stoßen leider an unsere Kapazitätsgrenzen und können den Service für Privatleute daher nicht weiter anbieten“, hatte die Stadt zu Jahresanfang erklärt.

Seitens des Bauhofbetriebes wird den Bürgern daher empfohlen, sich mit Fachfirmen in Verbindung zu setzen, um die Eichenprozessionsspinner in den heimischen Gärten beseitigen zu lassen.

Bei Fragen zum Thema Eichenprozessionsspinner und der Bekämpfungsaktion steht Andreas Böing unter Telefonnummer 02851 51451 als Ansprechpartner zur Verfügung.

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