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Rees: Ratsvorsitzende: Flüchtlinge müssen christliche Religion respektieren

Rees : Ratsvorsitzende: Flüchtlinge müssen christliche Religion respektieren

Der Neujahrsempfang der St.-Quirinus-Pfarrgemeinde war sehr gut besucht.

"Wenn die Wurzeln fest sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten", lautet wohl eine alte chinesische Weisheit. Die solle man sich mit Blick auf christliche Werte zu Herzen nehmen, sagte Karin Beyer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, die das chinesische Sprichwort eines ihr unbekannten Autors beim Neujahrsempfang der St.-Quirinus-Gemeinde zitierte.

Natürlich ging's beim Empfang unter anderem ums Thema Einwanderung. "Wir dürfen dankbar sein, dass hier bei uns Frieden, Sicherheit und bei den meisten Wohlstand herrscht", sagte Beyer den gut 100 anwesenden Pfarrgemeinde-Mitgliedern, die jetzt in den großen Saal des Pfarrheimes gekommen waren.

Und es sei mehr als verständlich, dass die Menschen aus den Kriegsgebieten flüchteten. Es sei aber auch klar, dass sie sich hier an Recht und Gesetz halten müssten "und die christliche Religion zu respektieren haben", betonte die Pfarrgemeinderats-Vorsitzende weiter.

Beim Neujahrsempfang mit Sekt, Kaffee, Plätzchen und Gulaschsuppe bedankte sich die Vorsitzende besonders bei den "sehr vielen Ehrenamtlichen, die in unserer Gemeinde aktiv sind". Und betonte, dass Millingen wohl mehr Ehrenamtliche als andere vergleichbar große Ortschaften habe.

Besonders hervor hob sie etwa das Bücherei-Team, die Frauengemeinschaft, die KAB mit ihren Bildungsangeboten, aber auch das Familiengottesdienst-Team. "Das gestaltet die Gottesdienste sehr, sehr schön, und zwar das ganze Jahr über", würdigte Karin Beyer das außergewöhnliche Engagement der Helfer. Das alles sei mit sehr viel Arbeit verbunden.

Die Vorsitzende blickte auch auf die Aktivitäten des Vorjahres zurück, etwa auf die Quirinus- und Fronleichnams-Prozessionen, an denen zwischen 150 und 200 Gemeindemitglieder teilnehmen. Erwähnt wurden von ihr zudem die Martinszüge, der Betlehem-Gang, die Sternsinger-Aktion, sowie die Kevelaer-Wallfahrt.

St. Quirinus war übrigens im vierten Jahrhundert Tribun in Rom, der zum Christentum übergetreten war und als Märtyrer starb.

(rey)