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Pro Homine stellt Geschäftsführer Johannes Schmitz von Aufgaben frei

Nach nur fünf Monaten im Amt : Pro homine und Geschäftsführer trennen sich

Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft der Krankenhausgesellschaft gehen die Pro homine und Johannes Schmitz getrennte Wege. Der für den Bereich Digitalisierung zuständige Geschäftsführer war erst seit fünf Monaten im Amt.

Die Belegschaft der Pro homine, zu der das Weseler Marien-Hospital, das Willibrord-Spital in Emmerich sowie neun Seniorenheime gehören, ist am Mittwochmorgen mit knappen Worten über eine Veränderung in der Geschäftsführung informiert worden. Der für den Bereich Digitalisierung zuständige Geschäftsführer Johannes Schmitz (59) wurde „mit sofortiger Wirkung freigestellt und von seinen dienstlichen Aufgaben entbunden“, heißt es in dem Schreiben an die rund 2000 Beschäftigten. Grund für die Trennung sei, so Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Sühling (Pfarrer an St. Nikolaus) in dem Schreiben, eine „unterschiedliche Auffassung über die Unternehmensentwicklung“.

Schmitz, der aus Issum stammt und in Walsum wohnt, hatte erst Anfang Februar bei der Pro homine begonnen. Auf Anfrage sagte Sühling, dass man im Diskurs festgestellt habe, dass man verschiedene Meinungen vertrete, wie es mit der Pro homine weitergehen solle. Nun gehe man getrennte Wege. Geleitet wird Pro homine weiter von Geschäftsführer Johannes Hartmann.

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Bevor Schmitz nach Wesel kam, arbeitete er unter anderem in der Klinik Bergmannsheil Bochum, wo er von 2012 bis 2017 als Geschäftsführer tätig war. Dann wechselte er zur Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen (Olpe) und von dort zur Pro homine.