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Positives Betriebsergebnis 2020 bei Volksbank Emmerich-Rees

Ergebnis der Volksbank Emmerich-Rees für 2020 : Vorstand mit Betriebsergebnis zufrieden

Die Volksbank Emmerich-Rees legt das Ergebnis für 2020 vor. Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt bei elf Millionen Euro. Herausforderungen gibt es durch Corona. Positiv hat sich die Zahl der Mitglieder entwickelt.

Die Volksbank Emmerich-Rees schaut auf ein bewegtes Jahr im Zeichen der Pandemie zurück und musste sich auf neue Herausforderungen einstellen. Sei es pandemiebedingte Geschäftsstellenschließungen oder auch die erste schriftliche Vertreterversammlung in der Geschichte der 125 Jahre alten Bank.

„Bei alledem zeigt die Entwicklung der Mitglieder, dass wir eine lebendige Genossenschaft sind“, schreibt der Vorstand der Volksbank in einer Pressemitteilung. „In 2020 konnten wir 715 neue Mitglieder begrüßen und damit hat die Volksbank Emmerich-Rees eG zum 31. Dezember 2020 22.623 Eigentümer. Darauf sind wir stolz; wir dürften in der Region die mitgliederstärkste Vereinigung sein.“

Die Treue und das Vertrauen der Kunden spiegele sich in den Zahlen des gesteigerten Kundenwertvolumens wider. Mit einem Zuwachs von 108 Millionen Euro betreut die Volksbank ein Wertvolumen von 1,7 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Steigerung um sechs Prozent. „Damit konnten wir unsere Stellung im Marktgebiet ausbauen“, so der Vorstand. Zum Kundenwertvolumen zählen unter anderem das Kundenanlagevolumen, das um 46 Millionen Euro oder 8,9 Prozent auf 516 Millionen Euro gestiegen ist und das Kundenkreditvolumen, das sich um 52 Millionen Euro oder 6,2 Prozent auf 882 Millionen Euro erhöht hat.

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Das Neukreditgeschäft verteilt sich gleichmäßig auf das Firmen- und Privatkundengeschäft. Begünstigt durch das weiterhin niedrige Zinsniveau verzeichnete die Bank eine starke Nachfrage nach Immobilienkrediten mit langen Laufzeiten. Firmenkredite wurden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie verstärkt zur Liquiditätserhaltung aufgenommen, hier stand die Volksbank vor allem mit verbürgten Kreditmitteln zur Verfügung. „Darüber hinaus haben wir unbürokratisch Stundungen als Liquiditätshilfe für unsere Kunden gewährt, die sowohl die Tilgungen als auch die Zinsen betrafen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Zur Steigerung der Kundeneinlagen führen die Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie. Sowohl Privat- als auch Firmenkunden hätten ein Bedürfnis nach einem größeren Liquiditätspuffer in Form von kurzfristigen Spareinlagen und bei den Sichteinlagen, so die Bank. „Daneben suchen wir für unsere Kunden im Rahmen der Vermögensstrukturierung passende Angebote zur Negativzinsvermeidung. Hier reichen die Angebote von risikolos bis chancenorientiert.“

Der Provisionsüberschuss konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,8 Millionen Euro erhöht werden, sodass die Rückgänge im Zinsüberschuss aufgefangen werden konnten. „Mit dem Betriebsergebnis vor Bewertung von 11 Millionen Euro in 2020 oder 1,1 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme sind wir zufrieden und glauben, dass wir damit Reserven anlegen können, um die Herausforderungen der Zukunft tragen zu können. So wollen wir unsere Selbständigkeit sichern und damit unsere Flexibilität vor Ort ausbauen“, so der Volksbank-Vorstand.

Der persönliche Kontakt zu Mitgliedern und Kunden und die Präsenz vor Ort sei eine wichtige Voraussetzung für den jetzigen aber auch zukünftigen Geschäftserfolg. „75 Prozent unserer Kunden führen ihre Bankgeschäfte online, Tendenz steigend. Über eine Million Besucher konnten wir auf der Internetseite unserer Bank verzeichnen. Das sind pro Woche mehr als 20.000 Besucher“, so die Volksbank. Aber: „Unsere neun Geschäftsstellen bleiben die Anlaufstelle für eine qualifizierte Beratung vor Ort. Wir freuen uns, dass wir die Modernisierung der Geschäftsstelle in Anholt im vergangenen Jahr fertigstellen konnten.“

Weitere Zahlen der Volksbank:

Steuerzahlungen 2020

Die Bank wird insgesamt 3,4 Millionen Euro an Ertragssteuern zahlen.

Spenden und Sponsoring 2020

Die Volksbank hat im vergangenen Jahr die Vereine in ihrem Geschäftsgebiet mit einer Summe in Höhe von 120.000 Euro unterstützt. Die Volksbank-Sportförderung mit 50.000 Euro wird wir in diesem Jahr fortführen.

Genossenschaftliche Ausschüttung

Der Vorstand wird der Vertreterversammlung eine Dividende von 2,75 Prozent vorschlagen.

Daneben können aktive Mitglieder der Volksbank Emmerich-Rees im Rahmen der genossenschaftlichen Ausschüttung bis zu 68 Punkte sammeln. Der Vorstand wird der Vertreterversammlung vorschlagen pro Punkt 0,85 Euro auszuschütten, sodass jedes Mitglied bis zu 57,80 Euro gutgeschrieben bekommen kann. Der durchschnittliche Bonus je Mitglied beträgt 15 Euro.

(RP)