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Politik in Emmerich will vorerst keinen Schulneubau am Steintorgelände

BGE scheitert mit Antrag : Gesamtschule: Planungen laufen weiter

Die BGE-Fraktion hat sich mit ihrem Antrag, ein neues Mittelstufengebäude der Gesamtschule auf dem Steintorgelände zu errichten und bis zu seiner Fertigstellung die derzeitigen Räumlichkeiten am Grollschen Weg als Interimslösung weiter zu nutzen, nicht durchsetzen können.

Am Donnerstag folgten CDU, SPD und Grüne stattdessen im Schulausschuss und den anschließenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschuss und des Stadtrates dem Vorschlag der Stadtverwaltung, das Schulbauvorhaben „Grollscher Weg“  mit den vorgestellten Plänen als Variante „Umbau im Bestand und Ersatzneubau 1998“ fortzuführen.

Nach Angaben von Stadtsprecher Tim Terhorst wird voraussichtlich im Frühjahr die so genannte Leistungsphase 3 abgeschlossen sein. Anhand der dann vorliegenden Entwurfsplanungen werden die politischen Gremien dann final entscheiden, ob es einen Teilabriss an diesem Standort gibt oder nicht. Zudem hatte die CDU bereits zuvor eine Wirtschaftlichkeitsberechnung beantragt, aus der geschlossen werden kann, welche Lösung wirtschaftlicher ist.

Wie berichtet, lassen sich – anders als gedacht – die ursprünglichen Pläne am Grollschen Weg nicht umsetzen. Die ursprünglich angedachten räumlichen Veränderungen im so genannten Ikea-Bau aus dem Jahr 1998 sind wegen der leichteren Dachkonstruktion des Gebäudes nicht möglich.

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Die Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) hatte deshalb einen Neubau am Steintorgelände und die Nutzung der bestehenden Räume am Grollchen Weg als Interimslösung beantragt. Das hätte allerdings auch bedeutet, dass die Stadt die ruhenden Verhandlungen zum Erwerb des Steintorgeländes mit Investor und Grundstückeigentümer wieder hätte aufnehmen müssen. Nach Ansicht der BGE hätten selbst bei einer optimierten Umbauvariante am Grollschen Weg immer noch nicht kalkulierbare Risiken bestanden. .