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Emmerich: Politik einstimmig: Tempo 30 und Halteverbot in der City

Emmerich : Politik einstimmig: Tempo 30 und Halteverbot in der City

Noch in der ersten Jahreshälfte soll es so kommen. Joachim Sigmund jetzt sachkundiger Bürger der BGE. Die Emmericher Politik hat Mittwochabend die Umwandlung der Innenstadt in eine Zone mit Tempo 30 und Halteverbot beschlossen. Das Votum im Bauausschuss des Rates war einstimmig.

Wichtig: Es soll nicht weniger Parkplätze geben als jetzt. Umgesetzt werden soll das noch in der ersten Hälfte des Jahres.

"Uns kommt es darauf an, dass wir den Schilderwald lichten und klare Verhältnisse für den Autofahrer schaffen", sagte Jochen Kemkes. Er ist der Leiter des Fachbereichs Bauen im Rathaus.

Die Veränderung betrifft die Fläche zwischen den Wällen, sprich: zwischen Wallstraße, Ostwall und Großer Wall. Hier gibt es bislang unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das sei verwirrend, so die Verwaltung. Sie bezieht sich dabei auf einen Antrag aus der Politik, der schon über 15 Jahre her ist und jetzt umgesetzt wird.

Rolf Diekman (SPD) trat dafür ein, dass bei dem Vorhaben auch die Wallstraße selbst einbezogen wird. Das wollte die Verwaltung eigentlich erst tun, wenn die Bahnübergänge neu gebaut worden sind. "Das erleben wir hier nicht mehr", meinte Christian Beckschaefer von der BGE und plädierte ebenfalls dafür, dass schon jetzt Tempo 30 auf der Wallstraße gilt.

Die Verwaltung will die Sache prüfen.

Wichtig aber, und das wurde deutlich: Durch die neue Regelung wird es nicht weniger Parkplätze geben. Sie werden durch ein "P" oder ein weißes Viereck gekennzeichnet oder sind als Parkbucht erkennbar.

Im Bauausschuss wurde am Mittwoch Joachim Sigmund als sachkundiger Bürger für die Bürgergemeinschaft Emmerich vereidigt. Sigmund war Kommandeur der Pioniere in Emmerich. Er arbeitet im Verteidigungsministerium und will sich politisch engagieren. Beobachter sehen in ihm den künftigen Bürgermeisterkandidaten der BGE.

(RP/ac)