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Pärchen schmuggeln Drogen auf der A 3 bei Rees

Rees : Pärchen schmuggelt süße Drogen

Was in den Niederlanden legal gekauft werden kann, ist in Deutschland noch längst nicht erlaubt. Die Erfahrung machte jetzt ein Pärchen aus Albanien. Besonders für den Mann wird die Sache ein Nachspiel haben.

Am Dienstagabend um 19:15 Uhr überprüfte die Bundespolizei auf der Bundesautobahn A 3 an der Anschlussstelle Rees ein Pärchen aus Albanien in einem in Witten zugelassenen Nissan Micra. Zur Kontrolle legte der 31-Jährige Fahrer seinen albanischen Reisepass und eine Bescheinigung über die Beantragung einer Arbeitserlaubnis in Italien aus dem Jahr 2020 vor.

Die 32-jährige Beifahrerin konnte einen gültigen italienischen Aufenthaltstitel vorweisen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden im Kofferraum zwischen Bekleidungsstücken 300 Gramm Cannabiskekse (Magic-Cookies),100 Gramm Cannabisschokolade und 17 Gramm Cannabiskaugummis aufgefunden und sichergestellt.

Zur Herkunft der süßen Betäubungsmittel teilten die Reisenden den Beamten mit, dass sie diese in einem Supermarkt in den Niederlanden gekauft haben. Die Beschuldigten wurden daraufhin in Gewahrsam genommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Hier wurden Strafverfahren wegen gemeinschaftlichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen den Fahrer wegen der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet eingeleitet.

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Eine Anfrage der Bundespolizei bei den italienischen Behörden über die Grenzstation Thörl-Maglern ergab, dass der Fahrer auch in Italien über keinen Aufenthaltstitel verfügt. Daraufhin wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die niederländischen Behörden übergeben. Der Frau wurde die Weiterreise gestattet.

(hg)