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Nova Caeli aus Emmerich sorgt trotz Corona für Festmenü zu Ostern

Gute Küche trotz Corona: Zwei Emmericher machen es vor : So kommen Sie mit Nova Caeli an ihr Top-Ostermenü

Wegen Corona muss niemand auf gute Küche verzichten. Nach dem Erfolg ihres Weihnachtsmenüs kreieren Joel und Peter Büns jetzt ein Drei-Gänge-Menü zu Ostern.

Kein Osterfeuer, keine großen Familienfeiern, keine Ostereiersuche – auch in diesem Jahr wird das Osterfest nur klein gefeiert werden dürfen. Corona hat uns weiterhin fest im Griff.

Doch einem leckeren Ostermenü im engsten Familienkreis steht nichts im Wege. Und damit keiner lange in der Küche stehen muss, um das kulinarische Mahl zu bereiten, bieten Joel und Peter Büns genau das richtige.

Viele der Kunden, die bereits das Weihnachtsmenü genossen hatten, fragten nach, ob die Köche von Nova Caeli etwas Ähnliches für das Osterfest kreieren könnten. „Das ‚Do it yourself-Weihnachtsmenü to go‘ war ein voller Erfolg“, sagt Joel Büns. Aus den vorbereiteten Zutaten konnten sich die Kunden ein First-Class-Genießer--Menü zaubern. „Die Resonanz war toll, rund 300 unserer Drei-Gänge-Menüs wurden geordert.“

Nachdem beim Weihnachtsmenü noch einiges selbst zu tun war – was aber mit Hilfe von Erklärvideos kein Problem ergab – haben sich Joel und Peter Büns diesmal für ein „Ready-to-eat“-Ostermenü entschieden. Die Zutaten sind saisonbezogen, es gibt typische Gemüsesorten. Lachs-Sashimi wird als Vorspeise serviert, Kalbsbäckchen mit „Nova“-Jus zum Hauptgang und ein besonderer Käsekuchen als Nachspeise – alles fertig verpackt, so dass es nur noch erwärmt und angerichtet werden muss. Vorschläge gibt es auf der Internetseite.

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Das Menü zum Preis von 40 Euro pro Person kann bis Sonntag, 28. März, bestellt werden und dann am Donnerstag, 31. März, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr an der Eltener Str. 9 in Emmerich abgeholt werden.

Das Ostermenü ist nicht die einzige „Aktivität“, mit der sich die beiden ideenreichen Emmericher Köche zurzeit beschäftigen. Bisher war ihr Standort in Emmerich an der Eltener Straße, von wo aus sie einen Cateringservice – beispielsweise für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten – betreiben.

Seit Anfang Januar sind sie auch am Klever Finanzamt aktiv, wo sie zurzeit in der Kantine ein „To Go“-Frühstück und Mittagessen für die Mitarbeiter des Finanzamtes anbieten und auch das Essen kochen, mit dem sie Kindergärten und andere Einrichtungen beliefern.

Außerdem geht das „Zwei-Generationen-Kochen“ mit ihrem Vater Franz-Josef Büns in der Restauration „Zum Halben Mond“ weiter – wenn die Pandemiezeit es zulässt. Die Zwischenzeit wollen sie dazu nutzen, um dort einiges umzubauen. Die Pläne sehen eine offene Küche vor, so dass die Gäste im „Live-Cooking“ bei der Zubereitung ihres „A-la-card“-Essens zuschauen können.

„Gerade in der Coronazeit freuen wir uns über jede Bestellung“, sagt Joel Büns, der auch positive Aspekte sieht, weil so manche Dinge, die aus der Not heraus geboren werden, sich auch für die Zukunft als sehr brauchbar herausstellen können.