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Emmerich: Noch kein Licht für die Brücke

Emmerich : Noch kein Licht für die Brücke

Die neue Beleuchtung der Emmericher Rheinbrücke soll im nächsten Jahr fertiggestellt sein. Das ist das Ziel des Vereins "Stadtbild". Das Problem: Noch immer fehlt das Geld. Die Stadt Kleve will sich bislang nicht beteiligen.

"Und es werde Licht" heißt der Titel des neuen Info-Faltblatts des Vereins "Stadtbild" . Vorgestellt wurde es auf dessen Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend in der Societät. Das Info-Blatt enthält einen Überblick über die getätigten und geplanten Beleuchtungs-Projekte mit eindrucksvollen Nachtbildern und wirbt für eine finanzielle Unterstützung der Maßnahmen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Licht-Inszenierung der Rheinbrücke. Details hierzu erfuhren die Mitglieder im Bericht von Bürgermeister und Vereinsvorsitzenden Johannes Diks.

2009 in Angriff genommen, wurden im letzten Jahr die Unterstrahlung des Krantores und das blaue Leuchtband fertig gestellt. Auch der beleuchtete Ahornbaum am Nikolaus-Groß-Platz sorge bereits für eine besondere Atmosphäre. Erst vor wenigen Wochen fertig gestellt wurde ein weiteres Projekt: die probeweise Beleuchtung des Nikolaus-Brunnens am Rathaus. Aus dem Spendentopf finanziert werden konnten auch neue Stadtflaggen für die Rheinpromenade.

Bereits in den nächsten Tagen wird eine weitere Idee des Vereins in die Tat umgesetzt. Von der Firma Otten hochwertig bepflanzt und mit eingearbeitetem Namen des Standortes, werden elf große Blumenkübel aufgestellt: zwei vor dem Rathaus, drei in der Stein- und zwei in der Kaßstraße, zwei am kleinen Löwen, und jeweils einer am Alter Markt und in der Christoffelstraße.

Größtes Ziel des Vereins sei es jedoch, die Rheinbrücke durch eine Illumination auch in den Abend- und Nachtstunden in Szene zu setzen. Zur Zeit wird sie noch von unten mit vier Scheinwerfern beleuchtet, die jedoch die Pylone kaum erkennen lassen. In einem ersten Schritt sollen jeweils vier Scheinwerfer jeden der Pylone von allen Seiten anstrahlen. Die Kosten in Höhe von 65 000 Euro sollen zur Hälfte mit der Stadt Kleve als Miteigner der Brücke geteilt werden. Hier werde man nach den vergangenen erfolglosen Verhandlungen mit der Stadt Kleve weitere intensive Gespräche führen müssen. Angestrebt sei, das Projekt gemeinsam mit Kleve 2012 fertig zu stellen.

In einem zweiten und dritten Schritt ist die Beleuchtung der Pylone von der Unterseite (Kosten 130 000 Euro) und der Seile (90 000 Euro) geplant. Ein neues Sponsorenkonzept soll helfen, das Projekt zu stemmen. Dafür werde eine hinterleuchtete Stele mit kreuzförmigem Grundriss auf der Rheinpromenade aufgestellt. Alle Sponsoren mit Spenden über 500 Euro erhalten einen Eintrag. Ab 2000 Euro gibt es einen Namenseintrag als Hauptsponsor, über 5000 Euro gibt es einen Eintrag mit Text auf der Seite der Premiumsponsoren.

Wer spenden möchte, findet auf dem Infoblatt Ansprechpartner des Vereins und deren Rufnummern. Weitere Information — auch zum Sponsering — gibt es auch auf der Internetseite des Vereins: www.stadtbild-emmerich.de

(RP)