Nicole Peters stellt ihren zweiten Krimi in Emmerich vor

EMMERICH : Vorfreude auf Emmericher Autorin

Nicole Peters stellt am 22. November um 19 Uhr in der Stadtbücherei ihren zweiten Krimi vor.

Im September 2018 veröffentlichte die Emmericherin Nicole Peters ihr erstes Buch, den historischen Roman „Land im Nebel“. Bereits ein Jahr später kam ihr zweites Buch auf dem Markt, diesmal ein Kriminalroman. In dem Buch „Letzte Ausfahrt Auerberg“ ermittelt die Rechtsanwältin Helen Freitag in einem mysteriösen Mordfall. „Am 22. November um 19 Uhr lädt die Autorin zu einer Lesung ein“, freut sich Magdalena Janßen-Koeller, Leiterin der Stadtbücherei.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen Stadtbücherei und der Buchhandlung „Leselust?Klar!“ statt. Die Inhaberin Lydia Klar, die Büchereileiterin und Elfi Peters, Mutter der Autorin und vielen Emmerichern bestens bekannt, weil sie bis vor einigen Jahren aktiv in Sachen Kultur unterwegs war, machten neugierig auf den neuen Krimi, den sie natürlich schon gelesen hatten. Aus beruflichen Gründen konnte Nicole Peters nicht selber können, steht aber für Fragen auf ihrer Lesung gerne zur Verfügung.

So viel erzählte Janßen-Koeller zum Inhalt: Unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden an der Ausfahrt Auerberg wird eine unbekannte Frauenleiche gefunden. Sie wurde ermordet. Bei der Rechtsanwältin Freitag meldet sich das Ehepaar Schrader, das auf den Zeitungsfotos ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter Natalie erkannt hat.

Doch der ermittelnde Kriminalhauptkommissar sieht keine Verbindung zwischen dem damaligen Vermisstenfall und dem Leichenfund. Ob er seine Fehler, die er vor 20 Jahren gemacht hat, vertuschen will? Neben Helen Freitag spielt auch deren neue Auszubildende, Marie Glücklich, eine interessante Rolle in dem spannenden Gefüge der Handlung. Anonyme Emails zeigen, dass es jemanden gibt, der mehr über den Mordfall weiß. Könnten die Nachforschungen der Rechtsanwältin gefährlich werden? „Der Roman spielt in der Gegend um Bonn, aber die Emmericher werden auch eine Lokalität wiedererkennen“, verrät Janßen-Koeller.

„Es ist auf jeden Fall spannend bis zum Schluss“, sagt Lydia Klar über den 352 Seiten starken Krimi. Ihr hat das Lesen besonders viel Spaß gemacht, weil sie früher in der Gegend um Auerberg wohnte.

Nicole Peters ist 1968 in Emmerich geboren, machte ihr Abitur am Willibrord-Gymnasium. Danach studierte sie in Bonn Geografie, machte ihren Diplom-Abschluss und arbeitete dann drei Jahre in einem Bonner Steuerrechtsverlag. Ihr Ehemann ist Rechtsanwalt, zusammen gründeten sie 1999 eine eigene Kanzlei in Hennef, ihrem jetzigen Wohnort.

Eher privat schrieb sie kleine Geschichten. Die erste längere Story war die mit „Willibald, dem Weihnachtswunschwichtel“ - ein Adventskalender mit 24 Geschichten, die sie für ihr Patenkind schrieb. „Ich habe ein Kochbuch bekommen, nicht nur mit Rezepten, sondern auch mit Geschichten dazu“, erzählt Mutter Elfi. Nicole Peters‘ Erstlingswerk dauerte lange, zumal die Recherche für den historischen Roman sehr aufwändig war. „Beim Krimi floss mir die Geschichte schon leichter aus der Feder“, erzählte die 51-jährige Autorin, die seit 2012 Mitglied in der Literaturwerkstatt Hennef ist und den „Mörderischen Schwestern“ - ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Kultur und von Frauen verfasste deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern - angehört. Neu ist die Mitgliedschaft im „Syndikat“, einer internationalen Krimischreiber-Vereinigung.

Bei der Lesung am Freitag, 22. November, werden auch Fotos der Umgebung, wo der Krimi spielt, gezeigt. In der Pause wird es Wein, Wasser und irisches Landbrot geben. Und die Bücher können am Stand der „Leselust?Klar!“ gekauft werden. Auch die Bücherei verfügt über einige Exemplare von Nicole Peters Romanen. „Doch die sind fast ständig ausgeliehen“, so Magdalena Janßen-Koeller.

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