Neujahrsfest des Millinger Löschzuges

Neujahrsfest des Millinger Löschzuges : Ein Fest, das Kameradschaft fördert

Tolle Preise und gute Laune prägten das Neujahrsfest des Millinger Löschzugs. Etwa 250 Gäste kamen.

Sterne und schöne Lichter sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen im Saal Jonkhans, die Musik von Ralf Oenning und Frank Himpler von der Gruppe Westwind für das passende musikalische Flair des Abends. Etwa 250 Gäste konnte der Leiter des Millinger Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr Rees Thomas Fingerhut zum diesjährigen Neujahrsfest begrüßen – deutlich mehr Besucher als sonst. „Im Namen des Löschzuges Millingen wünschen wir Euch ein frohes, glückliches, aber ein vor allem gesundes neues Jahr 2019“, richtete Fingerhut sein Grußwort an die Ortsansässigen und vor allem die vielen Abordnungen der befreundeten Löschzüge. Denn auch die Kollegen von Vrasselt, Wülfrath, Werth, Isselburg und Hamminkeln waren angereist. „Das ist einfach mal ungezwungen, sich mit Kameraden auszutauschen die man nur ein- bis zweimal im Jahr sieht“, meinte der Isselburger Feuerwehrmann Peter Hüls.

Auch aus dem Stadtgebiet, Bienen, Haffen-Mehr und vom Löschzug Haldern, „der hier heute mit 40 feierwütigen Leuten aufgeschlagen ist“, wie Fingerhut humorvoll bemerkte, kamen einige Gäste. „Das gehört zu Neujahr dazu, das fördert Geselligkeit und Kameradschaft“, waren sich Axel und Marion Ruitter aus Haldern einig.

Den feierlichen Rahmen nutzte Thomas Fingerhut, um seinem Vorgänger Heinz-Josef Bruckermann für seine fast zwanzigjährige Tätigkeit noch einmal zu danken. Gemeinsam mit Matthias Venhofen und Thorsten Wojtas bilde er selbst nun seit November das neue „Dreigestirn“ an der Spitze. „Anders als im Kölner Karneval endet unsere Session aber hoffentlich nicht im März, sondern geht als Team über viele Jahre.“ Anschließend gab es Tanz, leckeres Essen und den persönlichen Austausch untereinander. „Das ist immer unser erster gemeinsamer offizieller Termin im Jahr“, freuten sich die Ortsvorsteher aus Empel und Millingen, Hans-Jürgen Klug und Conny Meyboom, über die alljährliche Einladung.

In einem Hinterraum waren die über hundert Preise aufgestellt, die die Millinger und Empeler Landwirte und Geschäftsleute den Feuerwehrleuten auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung gestellt hatten. Vom Feuerlöscher über die Motorsäge bis zum Vogelhaus und einem Bücherregal – inklusive zwei Rädern als Hauptpreisen – reichte dabei die Palette. Mitglieder des Millinger Löschzuges verkauften für je 50 Cent ein Los. Viele schlugen bei den verschiedenfarbigen Zetteln gleich im Dutzend zu. „Ganz früher gab´s auch ein halbes Schwein zu gewinnen, und ich habe schon einmal einen Tisch bekommen“, sagte die Millingerin Petra Krämer.

Um kurz vor halb elf eröffneten Matthias Venhofen und „Glücksfee“ Anne Baumann die Verlosung. Aus der Trommel zückte Baumann die Zettel, die Venhofen dann vorlas. Mitglieder des Löschzuges trugen dann die Präsente direkt zu den Gewinnern.

„Diese Flasche teile ich mir mit meinen Freundinnen“, freute sich die Haldernerin Josefine Tenhagen über ihren Weinbrand-Tropfen. Nach eineinhalb Stunden mit vielen Überraschungen und freudigen Gesichtern wurde dann weiter fröhlich bis in die Morgenstunden gefeiert.

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