Emmerich: Neues Team für Vrasselter Altentag

Emmerich : Neues Team für Vrasselter Altentag

Nachdem Alfred Verhey aus gesundheitlichen Gründen die Veranstaltung nicht mehr organisieren konnte, war lange Zeit kein Nachfolger in Sicht. Nun kümmert sich eine ganze Reihe von Leuten um die Organisation des Festes.

Wohl kein anderer hat den Altentag in Vrasselt so geprägt wie Alfred Verhey. 34 Jahre lang organisierte er die Zusammentreffen der Vrasselter Generation über 65 Jahre. Gesundheitliche Gründe zwangen ihn schließlich, das Amt niederzulegen. Das Schlimmste daran: Ein Nachfolger war lang nicht in Sicht. 2014 drohte gar die Absage des Altentages, der immerhin jeden dritten Adventssonntag an die 100 Vrasselter zusammenbringt. Ein Trio schloss sich kurzerhand zusammen: Alfred Verheys Sohn Michael sowie Josef Bram und Kurt Benning stellten die Altentag doch noch auf standfeste Beine. Denn: "Diese Tradition sollte erhalten bleiben", findet Bram.

Und das wird sie künftig auch. Denn in Sachen Organisation "Altentag Vrasselt" hat sich ein Generationenwechsel vollzogen. Mit dem Abschied von Alfred Verhey sind auch dessen treue Seelen aus der Küche quasi mit in Rente gegangen. Elf engagierte Vrasselter kümmern sich nun darum, dass beim Altentag alles glatt läuft und den Senioren schöne Stunden bereitet werden. Namentlich sind das: Katja Benning, Katrin Heveling, Sabine Janßen, Karin Rudolph, Melanie Urselmans, Steffi Verhey, Josef Bram, Michael Janßen, Arno Rudolph, Stefan Urselmans und Michael Verhey. "Meine Frau und ich haben auf dem vergangenen Schützenfest Leute angesprochen, ob sie nicht Lust hätten, bei der Organisation des Altentages zu helfen", erzählt Michael Verhey. Schnell fand sich die Truppe zusammen, die am Sonntag, 13. Dezember, erstmals durchstartet. "Ich mache so etwas gern für die Dorfgemeinschaft", erläutert Josef Bram seine Motivation.

Mehrmals hat sich das neue Organisatorenteam des Altentages bereits getroffen. Die Einladungen an die Vrasselter Senioren sind längst verschickt. Auch wenn sich das Team nun verjüngt hat, "beim Programm bleibt alles beim Alten", verspricht Michael Verhey, der die Begrüßung vornehmen wird. Anfangs habe man einmal überlegt, statt des dritten Adventssonntags einen anderen Tag zu nehmen: "Doch der hat eigentlich einen festen Platz im Kalender der Vrasselter." Daher ist auch hier alles so geblieben wie es einst Alfred Verhey organisiert hatte. Auch dass viele Damen aus der Ortschaft fleißig die Kuchen für den Altentag backen. "Und auch, dass er durch Spendengelder finanziert wird", so Bram. Völlig kostenfrei ist also das adventliche Beisammensein im Pfarrheim. Und auch die kleine Überraschung am Ende ist geblieben. Während sein Vater im Vorfeld viel alleine organisiert hat, ist Michael Verhey froh, dass sich nun viele Vrasselter engagieren. Gleiches gilt für Josef Bram: "Das ist ein junges Team. Toll, dass wir sie haben." Und genau das werden auch sicher die vielen Vrasselter Senioren denken, wenn sie am kommenden dritten Adventssonntag nach einer besinnlichen Zeit im Pfarrheim wieder nach Hause gehen.

(seul)
Mehr von RP ONLINE