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Emmerich: Neue Köpfe in Kliniken - Schweigen zur Fusion

Emmerich : Neue Köpfe in Kliniken - Schweigen zur Fusion

Der Krankenhausverbund pro homine schafft neue Konzernstrukturen in seinen Häusern Marien-Hospital Wesel und St. Willibrord-Spital Emmerich: Zum 1. September wurden zwei Stellvertreter der Geschäftsführung ernannt.

Ihre Aufgabe ist die Leitung des Tagesgeschäfts. Robert Dahmen (47) ist jetzt in Wesel tätig. Er ist Betriebswirt mit mehr als 20 Jahren Klinik-Erfahrung. Er war zuletzt Verwaltungsdirektor und Prokurist im Medizinischen Zentrum der Städteregion Aachen.

Michael Feldmann (53), jetzt in Emmerich, ist ebenfalls Betriebswirt und war seit 1996 in mehreren Krankenhäusern tätig, unter anderem bei der Rhön-Klinikum AG als Geschäftsführer der Wesermarsch-Klinik Nordenham. Feldmann löst in St. Willibrord Verwaltungsleiter Jürgen Gerhorst ab, der in der pro homine neue Aufgaben übernimmt. Wegen der Strukturveränderungen gibt es seine bisherige Stelle des Verwaltungsleiters nicht mehr. "Wir freuen uns, dass wir zwei Krankenhausprofis gewinnen konnten. Sie sehen insbesondere die Ablauforganisation in den klinischen Prozessen und die optimale Gestaltung der Schnittstellen zu Partnern in der Gesundheitsversorgung als Kernaufgabe für erfolgreiche Krankenhausführung", sagte Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer der pro homine.

Zu einer Fusion mit dem Clemens-Hospital Geldern, das in der Holding aufgenommen werden soll, und den Katholischen Kliniken im Kreis Kleve (KKiKK) mit den Häusern Kleve, Goch, Geldern und Kalkar sagte Hütte auf RP-Anfrage, dass weiter miteinander gesprochen wird, es aber derzeit nichts zu sagen gibt.

(fws)