Maßnahmen aus der Luft in Isselburg gegen Raupen

Gefährliche Raupe auch in Isselburg : Helikopter gegen Eichenprozessionsspinner

Die Stadt Isselburg bekämpfte nun die Eichenprozessionsspinner mittels Helikopter.

Am Donnerstagmorgen kreiste ein kleiner Helikopter über dem Isselburger Stadtgebiet. Nicht ohne Grund. „Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners wird mit einem Sprühgerät aus Luft ein biologisches Biozid über den Baumkronen versprüht“, erklärte Frank Schaffeld. Das Biozid sei für Menschen und Tiere ungefährlich, es wirkt lediglich gegen die Schädlingsraupe, ergänzt der Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Isselburg. Zudem rieche das ölige Mittel ein wenig nach „alten Socken“.

Von der Wiese hinter dem Tiernahrungsmittelhersteller Grau startete der Helikopter mehrere Male, um das Mittel über verschiedene Bereiche des Isselburger Stadtgebietes zu versprühen.

„Es gibt 37 Flugabschnitte“, so Schaffeld. Nicht nur der Helikopter war im Einsatz. „Es sind mehrere Teams des Bauhofes unterwegs und sperren kurzzeitig die jeweiligen Straßen ab, über denen das Mittel eingesetzt wird.“

Etwa 11.000 Euro kostet die Aktion die Stadt Isselburg. Deutlich teurer würde es werden, keine Prophylaxe - die im Übrigen nicht jedes Jahr durchgeführt werden muss - zu betreiben. Natürlich war das Team des Isselburger Bauhofes auch schon in den vergangenen Wochen zu Fuß im Stadtgebiet Isselburg unterwegs und hat einzelne Stellen mit dem Mittel gegen die Schädlingsraupen bearbeitet. 

(seul)
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