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Rees: Maschinen Kersten: Zukunft ist weiter offen

Rees : Maschinen Kersten: Zukunft ist weiter offen

Die Zukunft der Kersten Maschinen GmbH ist weiter offen. "Wir können aktuell noch keine definitive Aussage treffen, wie es mit der Firma Kersten weitergehen wird", sagt Christian Könes, Mitarbeiter des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Wolf-Rüdiger von der Fecht. "Wir sind derzeit noch in der Prüfung, um genau zu ermitteln, wo die Potenziale des Unternehmens liegen."

Wie berichtet, war über die Kersten Maschinen GmbH das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet worden. Beim Reeser Traditionsunternehmen sind etwa 140 Mitarbeiter beschädigt. "Kündigungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens hat es bislang keine gegeben", sagt Könes. Ob und in welcher Form das Unternehmen weitergeführt wird, das sei noch offen. "Das sind die Themen, die derzeit durch den vorläufigen Insolvenzverwalter untersucht werden."

Es sei noch zu früh, um konkrete Maßnahmen bekannt geben zu können. "Der operative Geschäftsbetrieb wird derzeit in enger Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführung und dem vorläufigen Insolvenzverwalter fortgeführt. Ich habe den Eindruck, dass die Belegschaft sehr engagiert ist und mit uns an einem Strang zieht."

Noch sei auch offen, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. Das entscheidet das Insolvenzgericht. Im Moment ist man noch im vorläufigen Verfahren. Das Geld für die Mitarbeiter ist über Insolvenzgeld momentan bis einschließlich Oktober gesichert.

Zur finanziellen Schieflage bei Kersten war es laut einer Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters dadurch gekommen, dass das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren zu schnell gewachsen sei. Die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen seien mit dem Wachstum nicht einhergegangen, so dass sich Liquiditätsengpässe ergeben hätten.

Der Absatz besonders im Export laufe weiterhin gut, so dass auf einer stabilen Auftragslage aufgebaut werden könne.

(zel)