Rees: Live-Bilder von der Promenade

Rees : Live-Bilder von der Promenade

Die Stadt hat zwei Kameras an der Flaniermeile installieren lassen. Sie sollen bald aktuelle Bilder von der Promenade weltweit um den Globus schicken. Denn die Kameras werden mit der städtischen Homepage verbunden.

Wer ganz genau hinsieht, kann die beiden kleinen Kameras schon sehen. In das Pegelhäuschen an der Promenade hat die Stadt zwei Internet-Kameras, so genannte Web-Cams, einbauen lassen. Wettergeschützt hinter den Scheiben des historischen Turmes liefern sie jetzt alle 15 Sekunden Bilder von Promenade und Rhein. Da die Kameras schön hoch oben angebracht sind, sollen sie dem Betrachter einen guten Überblick über das Geschehen auf dem Rhein bieten.

Noch allerdings sind die Fotos nur auf einigen Rechnern im Rathaus zu sehen. Denn die Kameras laufen noch im Probebetrieb. Ende Februar, so das Ziel, sollen sie dann für alle freigeschaltet werden.

"Gesichter nicht zu erkennen"

"Wir versprechen uns davon, auswärtige Besucher auf unsere Stadt aufmerksam zu machen", sagt Stadtsprecher Frank Postulart. Viele Kommunen würden bereits diesen Weg nutzen, um aktuelle Bilder aus ihrer Stadt im weltweiten Netz zu präsentieren. "Besucher im Internet haben so die Möglichkeit, sich direkt einen echten Eindruck von der der Stadt zu verschaffen", sagt Postulart. "Die Fotos sollen neugierig machen und zusätzliche Touristen in die Stadt holen."

Die Kameras sind extra so ausgerichtet, dass ein Objektiv rheinaufwärts Richtung Haffen-Mehr zeigt, das andere in die andere Richtung zur Rheinbrücke. Ohnehin wird vor allem der Rhein zu sehen sei, dazu dann Teile der Promenade. "Als Rheinstadt bot es sich natürlich an, auch diese Seite der Stadt ins Netz zu stellen", erläutert der Stadtsprecher. Auch Emmerich hat seine Web-Cam an der Promenade platziert.

Die technische Betreuung des neuen Internet-Angebots wird komplett über die Stadt abgewickelt. Dadurch würden der Stadt keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Wichtig ist Postulart, zu betonen, dass der Datenschutz auf jeden Fall gewahrt bleibe. "Gesichter werden auf den Bildern nicht zu erkennen sein", versichert er.

Die Kameras laufen rund um die Uhr, liefern also später auch nachts Bilder von der Promenade. Darauf werden aber hauptsächlich die Lichter der Promenade und vorbeifahrender Schiffe zu erkennen sein. Denn die Kameras verfügen nicht über so lichtstarke Objektive, dass auch nachts gestochen scharfe Bilder zu sehen sind.

Und wer darauf hofft, das Feuerwerk nach der Kirmes künftig im Internet verfolgen zu können, wird enttäuscht sein. Genau dieser Bereich liegt nicht im Blickfeld der Kamera. "Das Feuerwerk sollte sich jeder lieber live ansehen. Das lohnt sich", sagt Postulart.

(RP)
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