1. NRW
  2. Städte
  3. Emmerich

KIndergartenplätzen in Rees decken künftigen Bedarf ab

Geplante Kita am Grüttweg : Neuer Kindergarten deckt den Bedarf in Rees ab

Vor allem der Bedarf an Kita-Plätzen für die ganz Kleinen steigt. In Rees gibt es unter anderem durch den Bau eines weiteren Kindergartens jedoch keine Probleme.

Im Kindergartenjahr 2022/23 soll sie eröffnet werden – die neue Kita am Grüttweg. Wie berichtet, wird ihn der Bäderbetrieb der Stadt Rees auf dem Gelände des alten Hallenbads bauen lassen und dann an die Katholische Waisenhausstiftung verpachten. Vier Gruppen sollen dann dort untergebracht werden. Im derzeitigen Provisorium an der Sahlerstraße sind es momentan nur zwei Gruppen.

Durch den neuen Kindergarten wird dann auch der Bedarf an Kindergartenplätzen in Rees künftig gut abgedeckt sein. Wie Michael Becker von der Reeser Stadtverwaltung dem Ausschuss für Jugend und Sport mitteilte, sei die Situation auch im Moment auskömmlich, da andere Kindergärten, wie das Regenbogen-Familienzentrum in Haldern, der St.-Quirinus-Kindergarten in Millingen und der Initiativkindergarten Rappelkiste in Millingen, durch Aufstockung der Gruppen und bauliche Veränderungen für mehr Plätze gesorgt haben. Gemessen an der Anzahl der Kinder liegt die Versorgungsquote in Rees derzeit bei 108 Prozent. Für das kommende Kindergartenjahr gibt es noch zehn Überhangsplätze. „Das hört sich nicht nach viel an, aber die Anmeldungen sind jetzt schon abgeschlossen“, erklärte Becker. Er geht davon aus, dass in den nächsten Jahren vor allem die Betreuungsplätze für U-3-Kinder an Bedeutung gewinnt. Allein in diesem Jahr ist ein Anstieg von 26 Kindern zu verzeichnen.

Carina Bücker (SPD) wollte wissen, wie es in den Kitas mit der Versorgung von U-2-Kindern aussieht. Der steigende Bedarf wird momentan weitgehend über Tagesmütter abgedeckt. Wie Stadtwerkegeschäftsführer Andreas Mai erklärte, biete die Waisenhausstiftung U-2-Betreuung an. Er gehe davon aus, dass das auch in der neuen viergruppigen Kita der Fall sein werde, wenngleich die Betreuung dieser Kinder wesentlich personalintensiver sei.