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Katjes International mit gutem ersten Halbjahr 2020

Unternehmen : Corona kann Katjes International kaum bremsen

Das Emmericher Unternehmen legte jetzt seine Halbjahresbilanz für das internationale Geschäft vor. Für die zweite Hälfte des Jahres geht es von Zuwächsen aus.

(RP) Katjes International, die internationale Beteiligungsgesellschaft der Katjes-Gruppe, hat am Donnerstag ihren Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht. Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr betrugen 81,3 Millionen Euro. (Vorjahreszeitraum: 85 Mio.). Trotz des leicht gesunkenen Umsatzes konnte die Gruppe ihr operatives Konzernergebnis (Ebitda) deutlich auf 9,1 Millionen Euro (0,6 Mio.) steigern. Damit stieg die Ebitda-Marge auf 11,2 Prozent (0,7 Prozent). Das Konzerneigenkapital blieb mit EUR 138 Millionen Euro konstant und die Eigenkapitalquote mit rund 39 Prozent auf einem hohen Niveau.

Der leichte Rückgang des Nettoumsatzes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Positiv auf die Geschäftsentwicklung wirkte sich im ersten Halbjahr insbesondere die erfolgreiche Akquisition von „Bübchen“ aus. Die bekannte Marke – gleichzeitig auch der Marktführer im „Kids Care Segment“ – war wie berichtet Anfang Mai 2020 von Dallmann’s, einer Tochtergesellschaft von Katjes International, übernommen worden.

Vor dem Hintergrund des guten Starts in das Geschäftsjahr 2020 und aufgrund des traditionell deutlich stärkeren zweiten Halbjahres geht Katjes International auch weiterhin davon aus, die für das laufende Geschäftsjahr prognostizierten Ziele zu erreichen bzw. sogar zu übertreffen. Angestrebt sind Konzernumsatzerlöse zwischen 200 bis 210 Millionen Euro sowie eine Ebitda-Marge von sieben bis acht Prozent.

Zu Katjes International gehören die Tochtergesellschaften Sperlari (Italien), Piasten, Dallmann’s Pharma Candy mit Bübchen (Deutschland) sowie Harlekijntjes (NL). Darüber hinaus werden Beteiligungen von über 50 Prozent an der britischen Candy Kittens Limited und von 23 Prozent an der französischen Carambar & Co. gehalten.