Die schönsten Bilder Die Narren feiern ihr Prinzenpaar – so war der Tulpensonntagszug in Emmerich

Update | Emmerich · Mit über 1500 Teilnehmern und 12.000 Zuschauern an den Straßen hatte der Tulpensonntagszug viel zu bieten. Dem Motto „Emmerich tut kund, wir sind jeck und bunt!“ wurde er mehr als gerecht. Wir zeigen die schönsten Bilder.

Karneval 2024 in Emmerich: Fotos vom Zug an Tulpensonntag
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So bunt ist der große Tulpensonntagszug 2024 in Emmerich

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Foto: Nicholas Pawelke

Als Geck-Chef Dominik Kilch auf dem Geistmarkt pünktlich um 11.11 Uhr den Startschuss für den Tulpensonntagszug gab, hatten sich die ersten Narren schon mit Regencapes ausstaffiert. Doch die sollten gar nicht nötig sein. Bis auf ein paar wenige Tropfen blieb es trocken.

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So schön war der Kinderumzug in Elten

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Foto: Markus van Offern (mvo)

Beste Bedingungen also für einen Zug, den 1591 Teilnehmer in 40 Gruppen mit Leben füllten. Die gut zwei Kilometer lange Strecke wurde von schätzungsweise 12.000 Zuschauer gesäumt. Und sie bekamen einiges geboten.

Da waren natürlich die fast schon traditionellen Wagen und Fußgruppen der Karnevalsvereine: die Gesellenfunker, Grün Weiß, die Elferräte aus Elten und Praest, der VCK Vrasselt, der Dornicker Karnevalsverein, die Hüthumer Narrengemeinschaft oder der EVK, der diesmal die zweitgrößte Gruppe des Umzugs stellte. Beim Bürgerverein packte Bürgermeister Peter Hinze mit an, um die Kamelle unters Volk zu bringen. Besonders umjubelt waren die Wagen des Prinzenpaares und des Kinderprinzenpaares, den traditionelles Abschluss bildete der Wagen des Geck.

Das Schöne am Emmericher Karneval: Nicht nur organisierte Vereine, sondern auch  Gruppen, die sich eigens für den Umzug zusammengefunden haben, sind mit dabei. So hatten sich beispielsweise zwölf Familien zusammengeschlossen, um den Wilden Westen in die Rheinstadt zu holen. Motto: „Das Leben ist zu kurz, um langsame Pferde zu reiten.“

Auch die „Rheingötter“ („Egal ob warm oder kalt – der Klimawandel macht auch vor Emmerich nicht halt!“) oder  die „Chaos-Crew“, die auch schon am Tag zuvor in Elten mit ihren fantasievollen Verkleidungen aus 1001 Nacht die Blicke auf sich zogen, gehören in diese Kategorie.

Apropos Verkleidungen: Da gab es in Emmerich etliche originelle zu sehen. Als Gießkanne oder Textmarker zogen einige Jecken durch die Straßen. Etliche Elfen, die dem Herr der Ringe-Film entsprungen zu sein schienen, waren unterwegs. Aber auch Astronauten, Superhelden oder Dalmatiner waren zu sehen.

Mit lauter Techno- und Partymusik beschallten etliche Wagen das Publikum am Straßenrand. Für handgemachte Musik hingegen sorgten das Apollo Goor und der EVC Enschede aus den Niederlanden, die Spielmannszüge aus Emmerich und Praest sowie der Musikverein Elten. Dazu rockten die „Drie Keer Niks“ auf ihrem Wagen, was das Zeug hielt.

Der Emmericher Karneval ist nicht politisch. Aber diesmal auffällig: An etlichen Traktoren, die von Landwirten und landwirtschaftichen Betrieben gestellt wurden, prangten Plakate, die den Bauernprotest noch einmal ins Bewusstsein riefen.

Alles in allem: ein Zug, der viel zu bieten hatte. Und dem Sessionsmotto „jeck und bunt“ mehr als gerecht wurde.

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