Isselburg: Gelbe Tonne soll gelben Sack ersetzen

Müllentsorgung : Isselburg will gelbe Tonnen statt gelbe Säcke

Der Isselburger Stadtrat spricht sich für neues Müllentsorgungs-System aus. Das könnte allerdings erst frühestens 2020 kommen. Bis dahin muss Plastikmüll weiterhin in den gelben Säcken entsorgt werden.

Tonne statt Sack. Das wünschen sich in Isselburg viele, wenn es um die Sammlung von Müll mit dem grünen Punkt geht. Immer wieder wird die Qualität der Säcke moniert. Doch damit könnte bald Schluss sein. Denn im Zuge des neuen Verpackungsgesetzes, das ab 2019 in Kraft tritt, bietet sich die Chance für Veränderung. Nach dem Motto „Gemeinsam ist man stärker“ verhandelt Peter Kleyboldt, Geschäftsführer der EWG, für die 17 Kreis Borkener Kommunen neue Konditionen mit den Systembetreibern.

„Im Kreis Borken kommen in elf Kommunen gelbe Säcke und in sechs gelbe Tonnen“, so Kleyboldt auf der jüngsten Sitzung des Isselburger Rates. Es zeige sich deutlich: „Alle wollen weg von den Säcken und hin zur Tonne“. Im Herbst wird mit den Systembetreibern gesprochen. Weil jedoch auch Fristen eingehalten werden müssen, haben die Städte frühestens ab Januar 2020 die Möglichkeit, eine Systemumstellung zu erreichen.

So stimmten die Mitglieder des Rates einstimmig bei einer Enthaltung dafür, dass die Sacksammlung (gelber Sack) durch ein Tonnensystem ersetzt werden soll. Zudem soll eine kreiseinheitliche Vorgehensweise bei der Umsetzung des Verpackungsgesetzes angestrebt werden.

Der Kreis Borken soll die Verhandlungen mit dem Betreiber der Dualen Systeme übernehmen.

(seul)
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