Emmerich: Infobörse für 1000 Schüler im Marien-Hospital

Emmerich: Infobörse für 1000 Schüler im Marien-Hospital

Sich selbst um Nachwuchs kümmern und jungen Menschen Perspektiven für die berufliche Zukunft aufzeigen: Das macht das Marien-Hospital seit 1998 alle zwei Jahre mit seiner Infobörse für Schüler der Klassen acht bis zwölf. So kommen am Mittwoch, 25. April, von 9 bis 13.30 Uhr nun zum zehnten Mal 1000 junge Leute von 16 Schulen aus Wesel, Rees, Schermbeck und Voerde in den Genuss 90-minütiger Spezialführungen, die von 20 Mitgliedern des Rotary Club Wesel-Dinslaken besonders bei der Beköstigung der Besucher unterstützt werden. In 30 Berufen können sich Gäste umschauen. Teils waren Anmeldungen nötig, um an besonders praxisnahen Demonstrationen teilnehmen zu können. Alina Giesen (26) ist ein Musterbeispiel dafür, wie man was im Hospital werden kann. 2012 begann ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Heute wirkt sie in der Gefäßchirurgie, ist Praxisanleiterin und Prüferin für Auszubildende und studiert außerdem seit 2016 Pflegewissenschaften an der Evangelischen Hochschule Bochum. Giesen ist eine von 80 Fachkräften, die den Schülern am Tag der Infobörse zur Verfügung stehen.

Der stellvertretende Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg stellte gestern mit Rotarier Eckhard Löll, Chefarzt Marc Achilles (Anästhesie und Intensivmedizin), Personalleiterin Sabine Seegers und Ausbildungsleiter Philip Taxidis das umfangreiche Programm vor. Die Palette recht von den Pflegeberufen über therapeutische, soziale, kaufmännische, handwerkliche und technische Betätigungsfelder bis zum Medizinstudium. Polizei, Feuerwehr und Bestatter werden ebenfalls auf der Börse vertreten sein.

Die Holding Pro homine ist laut Seegers mit ihren 2800 Beschäftigten rechtsrheinisch auch der größte Ausbilder. 260 junge Leute stecken derzeit in der Lehre, davon allein 95 am Marien-Hospital. Und permanent werden neue Bewerber gesucht. Aktuell zum Beispiel noch ein Fachinformatiker.

(fws)
Mehr von RP ONLINE