Ausbildung Berufsorientierung auf Augenhöhe

REES · Anstelle von Unternehmern und Personalchefs sprachen rund 20 IHK-Ausbildungsbotschafter mit den Schülerinnen und Schülern der Realschule Rees über ihre beruflichen Möglichkeiten.

Auszubildende verschiedener Betriebe am Niederrhein besuchten die Realschule Rees, um den Schülern von ihrer Ausbildung zu erzählen. Zur Vorbereitung wurden sie von der Niederrheinischen IHK geschult.

Auszubildende verschiedener Betriebe am Niederrhein besuchten die Realschule Rees, um den Schülern von ihrer Ausbildung zu erzählen. Zur Vorbereitung wurden sie von der Niederrheinischen IHK geschult.

Foto: Niederrheinische IHK

An der Reeser Realschule gab es jetzt eine Ausbildungsmesse der etwas anderen Art: Dafür sorgte die Schule gemeinsam mit der Niederrheinischen IHK.  Denn Anstelle von Ausbildern und Personalchefs schickte die Industrie- und Handelskammerr IHK-Ausbildungsbotschafter ins Rennen. Der Grund: Wie ein Arbeitstag in der Ausbildung abläuft und welche Fächer es in der Berufsschule gibt, das können Azubis eben am besten erzählen.

Für junge Menschen ist neben dem Gehalt und der Arbeitszeit das Miteinander im Betrieb besonders wichtig. Auszubildende verschiedener Betriebe am Niederrhein besuchen deshalb die Schulen in der Region, berichten von ihren Erfahrungen und beantworten Fragen. Zur Vorbereitung auf ihren Einsatz als Ausbildungsbotschafter werden sie von der Niederrheinischen IHK geschult.

Bei der Berufsmesse an der Realschule Rees konnten sich die Schüler nun bei gleich mehreren Ausbildungsbotschaftern über ihre Berufe informieren. Zudem erhielten sie Tipps für ihre Bewerbung. Rüdiger Gockel, Berufswahlkoordinator der Realschule Rees, freut sich über diese Chance: „Da die Auszubildenden selbst noch jung sind, sprechen sie mit den Schülern locker und auf einer Ebene.“

Das Projekt „IHK-Ausbildungsbotschafter“ unterstützt Schulen bei der Berufsorientierung. Bereits über 180 Auszubildende haben mitgemacht. „Wir freuen uns, dass über 50 Unternehmen aus Duisburg sowie den Kreisen Wesel und Kleve ihre Azubis für die Einsätze in den Schulen freistellen. So können wir über 60 Berufe abbilden – persönlich und auf Augenhöhe,“ so Janine Peters, Teamleitung für die Bereiche Ausbildungsmarkt und Fachkräfte bei der Niederrheinischen IHK.

Das Projekt wird durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vor Ort von Handwerks- und Industrie- und Handelskammern koordiniert. Die Gesamtkoordination des landesweiten Projekts liegt bei der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH).

Interessierte Unternehmen und Schulen können sich bei IHK-Projektkoordinatorin Meike Komatowsky melden, 0203 2821495, komatowsky@niederrhein.ihk.de.

Die Niederrheinische IHK vertritt das Interesse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve.

(RP)
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