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Emmerich: Hüthum: "Sorgen unbegründet"

Emmerich : Hüthum: "Sorgen unbegründet"

Auch die Situation in Hüthum gehörte lange Zeit zu den "Dissens-Fällen" zwischen Bahn und Stadt. Doch jetzt scheint sich durch einen neuen Vorschlag von StraßenNRW ein Kompromiss anzubahnen (RP vom Dienstag): An der B 8 soll eine Unterführung gebaut werden, die Felix-Lensing-Straße wird parallel zur Bahn und dann wieder auf die Bundesstraße geführt.

Ein Kompromiss, der bei der CDU Hüthum-Borghees bislang noch nicht gerade auf Zustimmung stieß. Sie macht sich schon seit langem für eine Unterführung an der Felix-Lensing-Straße stark. Jetzt befürchtet sie zum einen, dass die sich Anbindung der Anwohner zur B 8 durch die Troglage verschlechtern könnte. Zum anderen besteht die Sorge, dass während der Bauphase der Schwerlastverkehr aus Elten über Straßen fährt, die dafür nicht ausgelegt sind und auch den Schulweg von Kindern gefährden. Dr. Stefan Wachs hält diese Sorgen für unbegründet. "Die Planungen von Straßen NRW beruhen auf neuen Vorgaben. Eine Anbindung der Anwohner ist in jedem Fall gegeben", sagte der Erste Beigeordnete der Stadt jetzt der RP.

Auch müssten die Hüthumer während der Bauarbeiten nicht mit Schwerlastverkehr im Ortsinnern rechnen. "Die Planungen sehen vor, dass zunächst die Felix-Lensing-Straße ausgebaut wird. Wenn dann die Unterführung an der Bundestraße an der Reihe ist, dient die Straße gleichzeitig auch als Ausweichroute für den Verkehr von der B 8."

(RP)