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Holocaust-Gendenktag am 27. Januar 2022 in Rees

Beiträge von Gymnasiasten : Gedenkveranstaltung zum Holocaust im Bürgerhaus

Am Donnerstag, 27. Januar, wird es wieder eine Gedenkveranstaltung zum Holocaust im Reeser Bürgerhaus geben. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Aspel wirken an Beiträgen mit. Zudem wird der Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ gezeigt.

(RP) Unter dem Motto „Als Hitler meine Kindheit stahl – Fluchterfahrungen von Kindern“ haben die Grundkurse Geschichte der Klasse 12 am Gymnasium Aspel und der Geschichtsverein Ressa den Abend gestaltet. Um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung im Bürgerhaus und kann von Genesenen und vollständig Geimpften nach vorheriger Anmeldung besucht werden. Anmelden kann man sich täglich von 10 bis 16 Uhr bei der Touristeninformation der Stadt Rees telefonisch unter 02851 51555 oder per Mail an tourist.information@stadtrees.de.

Die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Aspel haben Beiträge zu einzelnen Schicksalen jüdischer Kinder aus Rees erarbeitet. Ebenso wird auf aktuelle Fluchterfahrungen von Kindern eingegangen. Diese Beiträge umrahmen die Filmvorführung „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Der Film basiert auf der Autobiografie und dem Bestseller von Judith Kerr und erzählt von der kleinen Anna Kemper (gespielt von Riva Krymalowki), deren Leben 1933 völlig aus den Fugen gerät: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt aus Berlin fortzugehen und in die Schweiz zu flüchten. Doch auch hier ist die Familie nicht sicher. Ihre Flucht geht über die Schweiz und Paris nach London. Erst hier können sie endlich ankommen und sich heimisch fühlen.

Der Film aus dem Jahr 2019 hat eine Länge von einer Stunde und 59 Minuten und ist FSK ab 0 freigegeben