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Rees: Hallenbad: Am 1. Mai ist Grundsteinlegung

Rees : Hallenbad: Am 1. Mai ist Grundsteinlegung

Weil die Stadtwerke ein recht gutes Ergebnis erzielen, kann wohl auch die Kreditaufnahme für das Millionenprojekt reduziert werden.

Das lange kalte Frühjahr hat sich für den Neubau des Hallenbades gelohnt. Denn die Stadtwerke konnten sich über ein "sehr gutes" Geschäftsergebnis freuen, wie Geschäftsführer Clemens Verweyen jetzt erläuterte. Er rechnet damit, dass 100 000 Euro als Gewinn verbucht werden können, für das nächste Jahr hat er optimistisch einen Gewinn von 177 000 Euro veranschlagt. Damit würde die Kredit-Summe für das Projekt weiter sinken, aktuell sind 1,6 Millionen Euro als Kredit vorgesehen. "Das Kostenvolumen von 3,8 Millionen Euro kann beim Neubau gehalten werden", so Verweyen. 3,2 Millionen umfasst die Vergabesumme, für die die Generalplaner das Bad errichten müssen. Hinzu kommen 600 000 Euro für die Außenanlage und die Einrichtung. Nicht enthalten in dieser Summe sind die Kosten für das Blockheizkraftwerk und den Abriss des alten Hallenbades.

Hierzu hat sich die Stadt jetzt ein erstes Angebot eingeholt. 50 000 Euro würde danach der Abriss des Gebäudes kosten. "Diese Summe kann aber noch stark variieren, vor allem dann, wenn kontaminierter Boden beim Abriss gefunden wird und entsorgt werden müsste", sagt Verweyen.

Auf jeden Fall soll das Geld für den Abriss für 2015 eingeplant sein. Das neue Bad soll bekanntlich gebaut werden, wenn das alte noch in Betrieb ist. Vom alten Gebäude soll wohl erst einmal noch ein Teil stehen bleiben, weil darin Technik untergebracht ist, die vom Freibad genutzt wird. Daran dürfte sich auch erst einmal nichts ändern. Das Thema steht später an: "Denn auch unser Freibad ist über 40 Jahre alt und in die Jahre gekommen. Auch darüber werden wir in einiger Zeit reden müssen", sagt der Stadtwerke-Chef.

Der Termin für die Grundsteinlegung steht jetzt fest: Am 1. Mai wird der Startschuss für das Millionenprojekt gegeben werden. Erhard Winkler (FDP) machte sich Sorgen, ob die Parkplätze denn später reichen, weil jetzt ein Teil für den Wohnmobilstellplatz wegfällt. "An der Stelle des früheren Hallenbades sollen 50 weitere Plätze entstehen", sagt Verweyen. Im kommenden Jahr, wenn gebaut wird, müsse man improvisieren. Eventuell will man mit dem ansässigen Landwirt sprechen, ob angrenzenden Flächen zu Spitzenzeiten als Ausweichfläche genutzt werden können.

Auf jeden Fall soll es später einmal mehr Abstellflächen für Fahrräder geben als heute.

(RP)