Festival startet Donnerstag „Haldern Pop" – So läuft die Anreise im Regen

Haldern · Nicht nur in Wacken haben Musikfans mit Regen und Matsch zu kämpfen – auch am Niederrhein startet am Donnerstag mit dem „Haldern Pop“-Festival ein Event bei aktuell nicht optimalem Wetter.

Haldern Pop 2023 – Anreise im Regen
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Haldern Pop 2023 – Anreise im Regen

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Foto: Markus Balser

Echte Haldern Fans können auch permanente Schauer nicht stoppen. Schließlich hat das Open Air ein Ruf als „Regenfestival“ zu verteidigen. Nachdem es in den vergangenen Jahren eher trocken zu Zeiten von Haldern Pop war, ging diesmal schon seit Tagen ergiebiger Regen auf das Festivalgelände herunter. Die Besucher schockte das nicht. Im Gegenteil: Bereits am frühen Morgen hatten sich die Camper am Donnerstag auf den Weg nach Haldern gemacht. An der Lohstraße bildete sich ein erster Stau. Ganz früh um 6.45 Uhr öffneten die Veranstalter daher bereits die Campingplätze.

Die ersten Besucher konnten auf das Gelände und sich einen guten Platz für Zelt aussuchen. Dass sie sich in Regenschauern häuslich für die nächsten Tage einrichten mussten, gehört dann eben zum Festival dazu. Um die Fans schneller abfertigen zu können, war die Kontrolle an den Anfang der Lohstraße verlegt worden. Hier ging es dann auch da relativ zügig.

Vonseiten der Polizei hieß es, dass es keine großen Probleme gegeben habe. Natürlich staute es sich vor allem Richtung Dorf, aber allzu lange Wartezeiten gab es nicht. Ohnehin hatten die Polizisten nur Lob für das Festival. „Hier ist es immer entspannt und ruhig“, hieß es.

Trotz des Regens sind die Plätze rund um das Festivalgelände noch in relativ gutem Zustand. An einigen Stellen hatten die Veranstalter auch Sand aufgeschüttet. Kostenpflichtiger Inhalt Auch um Bilder wie in Wacken zu vermeiden, haben die Veranstalter Maßnahmen getroffen. Welche, lesen Sie hier.

Während sich einige bereits früh auf dem Campingplatz eingerichtet hatten, kam andere erst später. Robert und Patrick etwa trudelten gegen 11 Uhr am Platz ein. Dass sie gleich ihr ihre Zelte im Schauer aufbauen müssten, schreckt sie nicht. „Was soll man machen? Es ist nun mal einmal so, daran kannst du nichts ändern. Wir freuen uns einfach aufs Festival“, sagen die beiden, die aus Bochum und Köln nach Haldern gekommen waren.

Wenig später starten die ersten Konzerte in der Popbar und in der Kirche. Das Festival zum 40. Geburtstag ist gestartet, und die meisten Gratulanten sind bereits da.