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Haldern Pop 2021: Was rundum passierte

Haldern Pop in Zahlen : Von Corona-Tests und jungen Helfern

Das Haldern Pop 2021 ist vorbei. Es war ein ganz besonderes Festival unter ganz besonderen Vorzeichen. Wie immer gab es die vielen kleinen Dinge am Rande, die Haldern ausmachen.

5 Jahre ist Lars Kersten gerade einmal alt und gehört damit sicher zu den jüngsten der zahlreichen Helfer beim Open Air. In der Grundschule befestigte er die Einlass-Bändchen schon ganz fachgerecht am Handgelenk der Besucher. Papa Stephan musste kaum helfen und freute sich über den Eifer seines Sohnes. „Man kann schließlich nicht früh genug bei Haldern Pop anfangen“, sagt der Halderner, der selbst seit seinem 18. Lebensjahr für das Festival im Einsatz ist.

10 Gäste durften pro Abend in die verschiedenen Gärten, die sich im Lindendorf für die Besucher öffneten. Auch Florian Meurs empfing drei Gruppen am Marienweg. Zusammen mit Freunden hatte er den Garten stimmungsvoll gestaltet. „Die Idee fand ich einfach klasse und cool“, sagt der 35-Jährige, der inzwischen in Berlin wohnt, aber zum Festival immer ins Heimatdorf zurückkehrt. Und auch in der Hauptstadt ist Haldern ein Begriff, wie Florian Meurs berichtet. „Eine Bekannte hat mich in Berlin mal gefragt: Wo kommst du eigentlich her. Als ich gesagt habe ,aus Haldern’, meinte sie: Da war ich auch schon.“

 Haldern-Nachwuchs: Lars Kersten und Papa Stephan.
Haldern-Nachwuchs: Lars Kersten und Papa Stephan. Foto: Latzel
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70 Tests nahmen Melanie Kamps, Laura Heckens und Karina Hegering pro Tag in der Grundschule. Sie gehören zum Team der Teststation der Akademie Klausenhof, das für das Festival auch in Haldern im Einsatz war. Wer nicht geimpft oder genesen war, hatte so die praktische Möglichkeit, sich an Ort und Stelle testen zu lassen. „Ist mal ein ganz anderer Einsatz“, meinten die jungen Frauen, die auf diese Weise für Corona-Sicherheit bei Haldern Pop sorgten.

240 Besucher übernachteten diesmal auf dem Campingplatz. Das Gelände war kleiner und übersichtlicher als zu „normalen“ Festivalzeiten wenn mehrere Tausend ihre Zelte in Haldern aufschlagen. Die Fans waren auch erst am Morgen angereist und nicht wie sonst bereits in der Nacht. Positiver Effekt für alle Campinggäste: Im Verhältnis zur Besucherzahl gab es diesmal deutlich mehr Duschen.

Hier gibt es ein Video zum Festival.