Haldern: Kindergarten nach Kampfmittel-Verdacht wieder zurück an Bahnhofstraße.

Haldern : St.-Josef-Kita wieder am alten Platz

Nach der Kampfmittel-Überprüfung sind jetzt die Spuren der notwendigen Bohrungen beseitigt worden. Der Kindergarten kehrt nach gut einem halben Jahr an die Bahnhofstraße zurück.

(RP) Kinder und Erzieher der St. Josef Kindertagesstätte Haldern sind jetzt wieder nach knapp einem halben Jahr in ihre Räumlichkeiten an der Bahnhofsstraße in Haldern zurückgekehrt. Wie vergangenes Jahr berichtet, wurde für die Kindertagesstätte St. Josef Haldern im vergangenen Sommer ein provisorisches Übergangsquartier in den Räumlichkeiten der Halderner Grundschule hergerichtet, weil sich unterhalb der Kindertagesstätte ein so genannter Kampfmittelverdachtspunkt befand, der nach einhelliger Meinung der Verantwortlichen von Kindergarten-Leitung, Kindergarten-Träger und Stadt Rees überprüft werden musste.

Nach mehr als einem Monat Arbeit, insgesamt 47 Kernbohrungen sowie entsprechenden Sondierungen wurde der Verdachtspunkt nicht bestätigt. Daraufhin wurde der Kindergarten in den letzten Wochen und Monaten wieder hergerichtet, so dass Kinder und Belegschaft jetzt wieder in die vertrauten Räumlichkeiten zurückziehen konnten. „Eltern, Kinder, Erzieher-Team, Kirche und Stadt Rees haben alle an einem Strang gezogen, so dass wir die letzten Monate trotz aller Umstände gut gemeistert haben“, bedankt sich Erika Otermann, Leiterin der St. Josef Kindertagesstätte Haldern, für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Dennoch sind wir sehr froh nun wieder mit den Kindern in den gewohnten Räumlichkeiten zu sein“, so Otermann weiter.

Die Überprüfung, die im vergangenen Juli und August stattfand,  und die damit verbundene Sanierung der Kindertagesstätte hat Kosten von mehr als 100.000 Euro verursacht, die gemäß gesetzlicher Vorgaben komplett von der Stadt Rees zu tragen sind.

(RP)
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