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Emmerich: Gleich vier Schützenzüge feiern ihr Jubiläum

Emmerich : Gleich vier Schützenzüge feiern ihr Jubiläum

Gleich vier Schützenzüge der Sankt-Martinus-Schützenbruderschaft feiern in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Der Zug 24 wurde 1990 gegründet und wird somit 25 Jahre alt, Zug 3 wird 40 Jahre alt und Zug 14 feiert seinen 65. Geburtstag. 85 Jahre wird Zug 8 alt, er wurde 1930 gegründet und 1948 nach dem Krieg neu gegründet.

Das gab Brudermeister Heinz Wienhoven bei der Jahreshauptversammlung der Schützen am Samstag im Kolpinghaus bekannt, zu der er über 100 Mitglieder begrüßen konnte. Zwei neue Mitglieder wurden aufgenommen, so dass jetzt insgesamt 406 Schützen dem Verein angehören.

Pater Karl Heinz Fischer, Präses der Schützenbruderschaft, sagte in seinem geistlichen Grußwort, dass die Sankt-Vitus-Gemeinde mittlerweile drei Jahre gut hinter sich gebracht habe. "Das ist auch ein Verdienst des Brudermeisters, der bei uns Rendant ist."

Pater Fischer erinnerte an den Beginn der Fastenzeit. Drei Dinge gehörtren dazu: das Gebet, das Fasten im rechten Maß und Werke der Nächstenliebe wie Besuche im Altenheim, Rollstuhlschieben oder einfach nur da zu sein. "Da haben Sie ein Programm für die 40 Fastentage", so der Pater, der betonte, dass die Schützengemeinschaften für die Pfarrgemeinde sehr wichtig seien.

Turnusgemäß standen die Wahlen der "zweiten Besetzung" an, hier wurden Johannes Cornelissen als 2. Brudermeister, Simon Jansen als 2. Schriftführer, Lukas Kaster als 2. Kassierer, Christoph Meisters als 2. und Frank Elbers als 4. Beisitzer und Jens Jansen als 2. Kommandeur in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Kassenprüfer wählte die Versammlung Jürgen Lentjes.

René Pommerin gab einen ausführlichen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten in 2014, Werner Jansen konnte über einen positiven Kassenstand berichten. "Da wir in den vergangenen Jahren die finanzielle Situation ständig verbessern konnten, schauen wir heute auf ein Polster, mit dem wir unerwartete und nötige Reparaturen bewältigen können", lobte Wienhoven.

Die Schießstände seien den technischen und gesetzlichen Erfordernissen angepasst worden, die Reparatur des Hochstandes stehe noch aus. Ein Anliegen sei es, die Dokumentation der Schützenbruderschaft zu vervollständigen und ein Archiv mit besonderen Dokumenten aufzubauen.

Vincenz Derksen gab einen Bericht über den Elferrat. Man suche Nachwuchs für die Bühne, sagte er. Sören Fork berichtete über die Aktivitäten der Jungschützen, Christoph Meisters über die Erfolge der Sportschützen, darunter Stadt- und Bezirksmeisterschaften.

Heinz Jansen bat um Unterstützung für das Tambourcorps. Es suche händeringend Nachwuchs. "Könnt Ihr Euch ein Schützenfest ohne Tambourcorps vorstellen?" fragte er. Aus Personalnot müssten immer wieder Auftritte abgesagt werden. Aus diesem Grund will das Corps intensiv um neue Spielleute werben. Am 8. April werde eine öffentliche Probe stattfinden, zu der "alle von 8 bis 88" eingeladen sind.

Wienhoven berichtete noch über einige Neuanschaffungen, die in 2015 getätigt werden sollen: Unter anderem eine neue Königs- und Königinnenschärpe, Kosten etwa 600 Euro, zwei neue Fahnen für die Beflaggung am Markt, etwa 400 Euro, neue Westen für die Jungschützen, etwa 300 Euro, und ein Fahnenschaukasten, in dem die alten Flaggen in der Kirche ausgestellt werden sollen, Kosten rund 500 Euro. Auch das Königinnendiadem müsse neu angeschafft werden, das alte sei zu zerbrechlich geworden. Man rechne mit Kosten von etwa 1500 Euro und hoffe, einige der Anschaffungen über Spenden finanzieren zu können.

(RP)