Emmerich: Gesellenfunker planen ohne Präsidenten

Emmerich : Gesellenfunker planen ohne Präsidenten

Die Kolping-Gesellenfunker wollen nach dem Rücktritt im Streit von Ulli Döbberthin nach vorne blicken. Die Karnevalisten haben das Programm für ihre kommende Sitzung am 19. Januar aufgestellt, teilten sie gestern mit.

Neben der Kolping-Tanzgarde "Blau-Weiß" und der Tanzgruppe "No Limit" treten auf dem Kapaunenberg beliebte "Gesellenfunker-Acts" auf. Die Besucher dürfen sich auf den einen oder anderen neuen Auftritt freuen.

Durch die Sitzung wird Ralf Bisselik führen, an seiner Seite Julia Heiting (geb. Braun). Das bestätigten die Gesellenfunker gestern, nachdem die RP es bereits berichtet hatte. Die Beiden sind ein gleichberechtigtes Moderatorenduo. "Beide verfügen über die nötige Bühnenerfahrung, Ralf Bisselik als ehemaliger Karnevalsprinz, Julia Heiting als Gardistin und Mitglied der Tanzgarde, und beide gemeinsam mit dem Gesangsquartett ,Unchanged'", so Gesellenfunker-Pressesprecher Jan Ludwig.

Man wolle allerdings "nichts überstürzen" und werde in der kommenden Session darauf verzichten, einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin zu wählen. "Wie es nach Aschermittwoch weitergeht, das entscheiden wir dann in aller Ruhe", so Ludwig weiter.

"Entgegen anders lautender Gerüchte", so die Gesellenfunker, sei Komitee-Mitglied Klaus Sorbe nicht zurückgetreten. Er kümmert sich unter anderem um Sponsoren für die Karnevalssitzung. Er sehe sich nicht als "Gegenspieler" von Döbberthin, so die Gesellenfunker. Sorbe sei bereits seit einiger Zeit dabei, jüngere Leute in seine Aufgaben einzubeziehen, um sich nach und nach zurückziehen zu können. In der kommenden Session werde er aber voll im Einsatz sein.

(RP/rl)
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