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Gesamtschule Emmerich: BGE will Studie und kritisiert städtische Planung

Emmericher Gesamtschule : BGE will Machbarkeitsstudie

Die Bürger Gemeinschaft Emmerich fordert bei dem Vorhaben Gesamtschule eine Studie, die einen Neubau einer Sanierung und Erweiterung gegenüber stellt. Der Stadtverwaltung wirft sie „Planungsversagen“ vor.

(RP) Die Bürger Gemeinschaft Emmerich (BGE) sieht beim städtischen Leuchturmprojekt Gesamtschule bei der Vorplanung am Grollschen Weg ein „klares Planungsversagen“ und unverändert deutliche Mängel im Projektmanagement sowie beim Controlling im Verantwortungsbereich des Bürgermeisters. Trotz hoher Realisierungsrisiken und ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung solle das Vorhaben bei mehr als 17 Millionen Euro geschätzten Kosten am Grollschen Weg in die weitere Umsetzungsplanung gehen. Damit stünden inzwischen insgesamt mehr als 40 Millionen Euro für die Gesamtschule im Raum.

Die am 25. Februar den Fraktionsvorsitzenden in einer Videokonferenz erstmalig vorgestellte Vorplanung lehnt die BGE wegen „fehlender Entscheidungsreife“ ab. Jahrelange Containerlösungen im laufenden Schulbetrieb der Gesamtschule zeichneten sich ab.

Die BGE fordert zur Vorbereitung einer Entscheidung eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die einen Neubau der bisher von der Verwaltung vorgeschlagenen Lösung einer Sanierung und Erweiterung am Grollschen Weg gegenüberstellt. „Dazu sind alternative Standorte wie das Steintorgelände zu untersuchen und die Kosten für eine Nutzungsdauer von 25 Jahren zu ermitteln“, so BGE-Fraktionsvorsitzender Joachim Sigmund.