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Emmerich: Geld fürs Wohlfühlen am Willi

Emmerich : Geld fürs Wohlfühlen am Willi

Am Willibrord-Gymnasium sollen sich Schüler und Lehrer wohlfühlen. Wolfgang Urbach, der stellvertretende Schulleiter, stellte gestern vor, was dafür getan worden ist. Förderverein und Emmericher Stiftungen gaben Geld.

5000 Euro stiftete die Hoppen-Almosen-Stiftung für die Renovierung der "Schulstraße". So heißt der Eingangsbereich. "Der Flur wurde vor langer Zeit von Schülern und Lehrern bunt gestaltet", erzählte Conny Wolters, Vorsitzende des Fördervereins, der den Antrag an die Stiftung stellte.

Mittlerweile sei der Flur in die Jahre gekommen und habe sehr gelitten. Auch die alten Schaukästen der 60er Jahre sahen nicht mehr aus. "Da ist es gut, dass es Stiftungen gibt", so Bürgermeister und zweiter Vorsitzender der Stiftung, Johannes Diks.

Mit Nicole Brattinga, Mutter an der Schule, fand man eine geeignete Fachfrau, die in ehrenamtlicher Tätigkeit Gestaltungspläne zeichnete und die Koordination der handwerklichen Arbeiten in die Hand nahm.

"Wir haben die Farbigkeit reduziert. Der blaue Farbton an den Säulen draußen wurde aufgenommen und im Innenbereich mit hellgelben und hellgrünen Tönen weiter geführt", erklärte die gelernte Innenarchitektin.

Die Arbeiten führte der Malerbetrieb Giesen aus. An den Wänden hängen jetzt farblich abgestimmte Pinnwände und Schautafeln. "Damit wurde ein helles und freundliches Entree geschaffen", freute sich Urbach.

Man wolle vom restlichen Geld noch einen Monitor anschaffen, auf dem dann Vertretungspläne und aktuelle Infos projiziert werden können, sagte er.

Vom Geld des Fördervereins – auch hier wurden rund 5000 Euro investiert – wurde das Selbstlernzentrum für die Oberstufe renoviert. Zehn neue Computer gibt es hier, im Selbstlernzentrum der Sekundarstufe stehen zwei neue PCs und die Bibliothek wurde aufgestockt.

Da im November zehn neue Kollegen, darunter etliche Referendare, neu an die Schule kommen, war vorauszusehen, dass der Platz im Lehrerzimmer nicht ausreichen würde. Dort wurde die Wand zur Bibliothek herausgebrochen, die Regalwände dienen jetzt als Raumteiler. Neben Tischen und Stühlen werden auch Stehtische zum Arbeiten aufgestellt. Und es wird eine Ruheecke mit Sofa und Sessel geben.

(moha)