Rees: Frühförderstelle: Bau liegt im Zeitplan

Rees : Frühförderstelle: Bau liegt im Zeitplan

Die neue Frühförderstelle des Kreises Kleve an der Elsa-Brandström-Straße soll Ende Oktober fertiggestellt sein, danach kann mit der Inneneinrichtung begonnen werden. Ende des Jahres soll die Einrichtung in Betrieb gehen.

Es läuft alles nach Plan. Ende Oktober soll der Bau der Frühförderstelle des Kreises Kleve an der Elsa-Brandström-Straße fertiggestellt sein, danach wird mit der Inneneinrichtung begonnen. "Zum Jahresende wird die Frühförderstelle in Betrieb gehen", ist Doris Daniels, Geschäftsführerin und pädagogische Leiterin, optimistisch. Nach Kevelaer und Kleve wird dies die erste Einrichtung auf der rechten Rheinseite sein. "Wir freuen uns, damit auch rechtsrheinisch ein Zuhause zu bekommen", sagt Doris Daniels.

Nicht nur baulich, auch personell haben die Verantwortlichen der Frühförderstelle alles vorbereitet. Schließlich sollten mit der Eröffnung der Einrichtung Rees 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. "Bis auf einen weiteren Kinderarzt, da sind wir aber auf einem guten Weg, und einer Reinigungskraft haben wir den Personenkreis schon gefunden", informiert die Geschäftsführerin.

Seit April wurden Monat für Monat zwei beziehungsweise drei neue Mitarbeiter - Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden und Verwaltungsfachleute - eingestellt. Die letzten werden Anfang September folgen. "In Rees werden diese neu eingearbeiteten Kräfte mit über Jahre erfahrenen Kräften gemischt", sagt Daniels. Gleiches gilt für die beiden linksrheinischen Frühförderstellen. "So dass wir nur alte und alt-alte Hasen haben", scherzt Sonja Barthel, die stellvertretende Geschäftsführerin.

Barthel und Daniels freuen sich auf die nun anstehende Aufgabe. "Eine der schönsten", schwärmt Doris Daniels. Die beiden beginnen jetzt, die Inneneinrichtung zu planen. Bei einer Spezialfirma für Kindergärten und Therapieeinrichtung suchen sie die komplette Ausstattung aus - von der Sprossenwand bis zum Puppenhaus, von der Turnmatte über die Therapieschaukel bis zum Bilderbuch.

Baulich ist alles im Takt. Hatte es zu Beginn des Jahres noch wetterbedingt eine geringe Bauverzögerung gegeben, so ist nun alles wieder im Zeitplan. Mehrere Gewerke sind derzeit gleichzeitig aktiv, informiert Bauleiter Andreas Hirschmann. Die Fliesen in den Sanitär- und Waschräumen, im Flur und im Eingangsbereich werden zurzeit verlegt, die Hausanschlüsse ebenfalls. Die Trockenbauer statten alle Behandlungs- und Büroräume mit Schallschutzdecken aus, die Fußbodenheizung wird gerade hochgefahren, damit der Bau austrocknet, damit in zirka drei Wochen der Bodenbelag verlegt werden kann. Außerdem tragen die Maler in diesem Tagen den Dämmputz an der Außenfassade auf.

Der Aufzug ist drin, die Glasinnentüren sind gerade fertiggestellt. Die Anlage für die Falttür im ersten Obergeschoss ist vorbereitet. Die Tür kann aus dem großen Turnraum bei Bedarf zwei Therapieräume machen. Damit in den Räumen die nötige Ruhe herrscht, besteht die Tür aus Schallschutzelementen.

"Wir hoffen, dass die Reeser uns wohlwollend aufnehmen", blickt Doris Daniels in die Zukunft. Einen Einblick in die Räume soll es aber erst Anfang 2018 geben. "Wenn sich alle eingelebt haben, Kinder wie Therapeuten", so Geschäftsführerin Daniels.

(rau)