Emmerich Forum: Wie geht es mit der City weiter?

Emmerich · Am 19. Oktober findet im PAN das zweite Forum zur Emmericher Innenstadt statt. Interessierte können Ideen einbringen und erfahren, was in der City geplant ist.

 Wie geht es weiter mit der Innenstadt? Welche Projekte sind für 2024 geplant. Das sind Themen des Forums.

Wie geht es weiter mit der Innenstadt? Welche Projekte sind für 2024 geplant. Das sind Themen des Forums.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Die Emmericher Wirtschaftsförderung lädt mit der Stadtverwaltung zum zweiten „Forum Zukunft Innenstadt“ ein. Mit im Boot ist auch die Erschließungsgesellschaft Emmerich am Rhein mbH (EGE). Sie gehört zur Stadtwerke-Holding und tätigt strategische Käufe im Namen der Stadt. Die Sanierung des Bahnhofs läuft zum Beispiel über sie.

„Die Veranstaltung bietet allen Teilnehmern Raum zum Mitdenken, Fragen zu stellen und zu diskutieren“, schreibt die Wirtschaftsförderung. Emmericher, die sich für die Stadtgestaltung ihrer Stadt interessieren, sind am 19. Oktober ab 18:30 Uhr eingeladen an der Veranstaltung im PAN teilzunehmen.

„In Emmerich am Rhein wird in Zukunft städtebaulich und entwicklungstechnisch einiges passieren. Die Stadtgestaltung wird wesentliches Thema der Veranstaltung sein und ist mit Sicherheit ein Thema, welches vielen Emmericher Bürgern am Herzen liegt. Deswegen möchten wir mit Interessierten in den Austausch kommen, ihnen die Möglichkeit geben, sich aktiv in das Stadtgeschehen einbringen zu können und die gegebenen Impulse aufnehmen,“ wie WFG-Geschäftsführerin Sara Kreipe berichtet.

Dabei dürfte vermutlich die geplante Umgestaltung des Geistmarktes von Interesse sein. Aber natürlich auch der Neumarkt als neuer zentraler Mitte der Innenstadt. Auch die Frage, was auf dem Alten Markt passiert, ist nicht unwichtig. Bekanntlich hat dort die Schließung des Eiscafés für viele Reaktionen gesorgt. Gespräche über Nachfolger gibt es.

Vielleicht auch ein Thema: Soll die Kaßstraße vom Löwen bis zur Volksbank für den Autoverkehr freigegeben werden? Das Thema existiert schon seit Jahrzehnten. Zu einer Lösung ist noch niemand gekommen.

Neben Einblicken zu städtebaulichen Projekten, Stadtentwicklung und Geschäftsflächenmanagement wird es auch einen Bericht über Einzelhandelsförderungen, Innenstadtbelebungen und geplanten Veranstaltungen der WFG in 2024 von Sara Kreipe geben.

Im Anschluss findet einen Podiumsdialog statt, an dem Arndt Wilms (EGE), Manuela Sommer (Schneider & Straten), Sara Kreipe (WFG), Lena Börsting (Citymanagement), Jens Bartel (Stadtentwicklung) und der Bürgermeister Peter Hinze teilnehmen. Während des Dialoges haben die Teilnehmer die Möglichkeit, interaktiv an der Veranstaltung teilzunehmen, Fragen zu stellen, Diskussionspunkte anzuregen und sich an Umfragen zu beteiligen.

Bereits vor einem Jahr gab es ein solches Forum. 120 Menschen kamen. Viele nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen. Heiß diskutiert wurde über das Parken in der Innenstadt. Das ist in Emmerich bekanntlich ein Dauerthema. Und natürlich der Innenstadthandel.

Der hat seit Beginn der Sonderförderung durch das Land NRW einen Aufschwung erlebt. Leerstände konnten gefüllt werden. Aber in mehreren Fällen war der Erfolg nicht von Dauer. Mit Wegfall der Förderung schlossen Läden auch wieder.

Das Innenstadtprogramm der Landesregierung gewährte einzelnen Kommunen eine Förderung, auch Emmerich. So konnten Ladenlokale für 20 Prozent der Altmiete von den Inhabern vermietet werden. Die restlichen 80 Prozent der Miete wurden zu 70 Prozent vom Land getragen. Die Kommune hatte ein Eigenanteil von zehn Prozent.

Die schwarz-grüne Landesregierung hat vor Monaten bereits für Ende 2023 das Auslaufen des Programms angekündigt. In Emmerich hofft man auf eine Verlängerung des Programms.