Entlastung trotz Fehlbetrag für städtischen Eigenbetrieb Kultur Künstler Kontakte

Politik/Kultur : KKK: Entlastung trotz Fehlbetrag

„Kultur Künstler Kontakte“ zog Jahresbilanz und erhielt Lob von der Politik.

(mavi) Einen Fehlbetrag von 53.807,95 Euro weist der städtische Eigenbetrieb Kultur Künste Kontakte (KKK) für 2018 am Ende des Jahres in seinen Bilanzen aus. Der Kulturausschuss hat dennoch keine Probleme damit gehabt, dem Rat den Ausgleich dieses Betrages aus dem Haushalt sowie die Entlastung der Betriebsleitung zu empfehlen.

Denn eigentlich war das vergangene Jahr, das durch das 50-jährige Jubiläum des Stadttheaters geprägt war, ein sehr erfolgreiches. Ein Großteil des Minus’ stammt aus einer falschen Berechnung der Rückstellungen zur Altersteilzeit. Diesen sprichwörtlichen Bock nahm Michael Rozendaal, KKK-Leiter, selbstkritisch auf seine Kappe: Er hatte nach Verwaltungs- und nicht nach Handelsrecht berechnet. Doch wer viel unternimmt, verursacht auch mehr Kosten. Mehr Ereignisse bedeuten mehr Honorare. Und mehr Veranstaltungsnebenkosten (wie zum Beispiel für die Gema). Außerdem gab es Tariferhöhungen: Für den Versand eines nun dickeren Programmes fallen 1,40 Euro Porto statt 70 Cent an – das summiert sich. Ausschussvorsitzende Irmgard Kulka (CDU) lobte die großen Umsatzsteigerungen und bedankte sich für „ein tolles Jubiläumsjahr. Gegen die Kostensteigerungen sind Sie teilweise machtlos gewesen“. Jörn Bartels (BGE) ergänzte: „Man merkt, dass Sie sich Gedanken gemacht haben.“ Rozendaal gab das Lob an sein Team weiter: „Das muss ich an meine Kolleginnen weitergeben, die sehr kreativ sind.“

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