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Emmericher SPD bezieht Stellung zur Diskussion um die Gesamtschule

Gesamtschule : SPD distanziert sich von Debatte

Die SPD-Fraktion hat jetzt Stellung zu Äußerungen von BGE und CDU im Zusammenhang mit der Gesamtschule bezogen. Sie kritisiert den Versuch, mit Wahlkampf Lehrer und Eltern zu verunsichern.

(bal) Die SPD hat jetzt in einer Pressemitteilung Stellung zu den Äußerungen von BGE und CDU zur Gesamtschule bezogen. „Mit großem Bedauern haben wir den erneuten Versuch zur Verunsicherung der Lehrerinnen und Lehrer und der Eltern unserer Gesamtschule zur Kenntnis genommen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser Debatte über die Gesamtschule“, schreibt die Fraktionsvorsitzende Andrea Schaffeld.

Wie berichtet, hatte die BGE vergangene Woche von der Stadtverwaltung einen aktuellen Sachstand über den Ausbau der Gesamtschule gefordert. Die CDU schlug wegen der Corona-Krise ein Moratorium vor, in dem darüber nachgedacht werde, welche Maßnahmen und Projekte bis vorerst Oktober 2020 nicht notwendig sind.

Die SPD-Fraktion wisse, dass der Wahlkampf bereits im vollen Gange sei und gerade die Schullandschaft hiervon großen Schaden nehmen könne. „Für uns ist und bleibt es wichtig, dass es unserer Gesamtschule gelingt, ihre Aufgaben zum Wohle der Schüler und Schülerinnen wahrzunehmen, ohne ständig der parteipolitischen Diskussion ausgeliefert zu sein“, betonte die Vorsitzende des Schulausschusses Lisa Braun.

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Trotz der großen finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie hätten die Investitionen in die Gebäude der Gesamtschule eine Priorität. Die SPD habe eine Übersicht über die aktuelle Haushaltslage der Stadt schon am 21. April gefordert, um genau diese Priorität für die Schule abzusichern. „Der Gesamtschule, die sich immer noch im Aufbau befindet, wünschen wir, dass sie sich in den kommenden Monaten ohne Störungen auf die Aufgaben zum Wohl der Kinder und Jugendlichen konzentrieren kann“ so Fraktionsvorsitzende Andrea Schaffeld..