Emmerich: Umbau der Gesamtschule an der Paaltjessteege auf Zielgerade

Umzug in den Osterferien : Umbau der Gesamtschule auf Zielgerade

Ende Februar sollen die Bauarbeiten an dem Schulgebäude an der Paaltjessteege fertiggestellt sein. In den Osterferien kann die Unterstufe vom alten Brink-Gebäude umziehen. Die Kosten belaufen sich auf knapp 4,7 Millionen Euro.

Das Ziel steht. „Und ist auch zu halten“, wie Stephan Glapski versichert. In den Osterferien zieht die Unterstufe der Gesamtschule Emmerich vom alten Brink-Gebäude in das dann fertig sanierte Gebäude an der Paaltjes­steege. Die letzten Arbeiten laufen bereits. „Wir sind in den Endzügen der Bauarbeiten“, ergänzt der Fachbereichsleiter Immobilien bei der Stadt Emmerich.

Noch gibt es aber einiges zu tun: Eine grobe Reinigung der Baustelle habe bereits stattgefunden. Bis Ende des Monats sollen zumindest die Bauarbeiten fertig sein. „Vereinzelt werden aber noch Maler oder Elektriker für einige Endarbeiten zu sehen sein“, erklärt Glapski.

Laut Bauzeitenplan hinge man einen Monat hinterher. Dies sei vor allem dem Umstand geschuldet, dass einem Vertragspartner gekündigt werden musste, weil Fertigstellungstermine nicht eingehalten wurden. Zum Glück, so Glapski, konnte schnell ein neues Unternehmen für die Durchführung der Arbeiten gefunden werden.

Insgesamt sieht es schon sehr gut aus in dem Gebäude, in dem zunächst die Unterstufe der Gesamtschule Emmerich untergebracht wird und später dann die Oberstufe, wenn der Neubau im Bereich des Brinks fertig ist. Angepeilt ist dafür das Schuljahr 2021/2022. Die letzten Pläne müssen noch seitens der Politik verabschiedet werden. „Im Herbst könnte der Abriss des alten Brink-Gebäudes starten“, wagt Glapski eine grobe Einschätzung. Vielleicht werde der Bau Ende des Jahres beginnen.

Vor dem Umzug müssen vor allem noch wichtige EDV-Arbeiten getätigt werden. Denn: „In jedem Unterrichtsraum wird es ein Smartboard geben“, so Dirk Loock, Sachgebietsleiter für den Bereich Schule bei der Stadt Emmerich. Schon jetzt macht der Gang durch das Gebäude Paaltjessteege Eindruck: Alle Türen sind in Holzoptik. Ebenso wie die dreifachverglasten Fenster – zumindest deren Innenseite. „Außen haben sie eine Aluminium-Optik“, ergänzt Ludger Niemann, stellvertretender Fachbereichsleiter Immobilien. Ein Modell, dass sich auch an anderen Emmericher Schulen schon bewährt habe. Der Kautschuk-Boden hat auf den Gängen eine hellblaue Farbe. In den Unterrichtsräumen ist er grün. „So war es von der Schule gewollt“, erklärt Niemann.

Ebenfalls ein Wunsch der Schule: verschiedene Farben in den Gängen für die drei Etagen des Gebäudes. Im Erdgeschoss ist Gelb an den Wänden zu finden, in der ersten Etage Blau und in der zweiten Etage Rot. „Diese Farben entstammen bewusst aus der Bauhaus-Lehre“, so Andreas Peek.

Momentan gilt es noch unter anderem, die letzten Fußleisten anzubringen, Toilettentrennwände aufzustellen und hier und da zu fliesen. Auch Kabel müssen noch angeschlossen werden, die aus Kabelkanälen, dem Boden oder der Decke gucken.

Nicht nur alle Kabel sind neu. Und Heizungen. Und Böden. Die Lichttechnik ist auf dem neusten Stand, die Anlage für Durchsagen ebenso wie die Brandmeldetechnik. „Nicht ein Meter hier ist so, wie er mal war“, sagt Niemann. Wobei – eine Ausnahme gebe es. Einen Heizkörper hätte man erhalten können.

(seul)