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Emmerich: Frau von Windböe aus Wohnmobil auf A3 geschleudert - schwer verletzt

Unfall in Emmerich : Schlafende Frau aus Wohnmobil auf A3 geschleudert und schwer verletzt

In Emmerich hat sich am Freitag ein schwerer Unfall ereignet. Eine 39-Jährige wurde dabei aus einem Wohnmobil auf die A3 geschleudert. Bei dem Unfall gab es mehrere Verletzte.

Eine schlafende Frau ist in Emmerich aus der Dachluke eines Wohnmobils auf die A3 katapultiert worden, weil eine Sturmböe das Fahrzeug erfasst hatte. Die 39-Jährige sei dabei sehr schwer verletzt worden, berichtete die Polizei am Freitag in Düsseldorf. Die Böe habe das Wohnmobil angehoben und gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Dann sei es auf die Seite gestürzt. Die Fahrbahntrennung verhinderte hierbei, dass das Wohnmobil in den Gegenverkehr geriet.

Die Frau hatte im Bett geschlafen, als sie plötzlich aus der Luke geschleudert wurde. Sie wurde in den Mittelstreifen katapultiert, während das Wohnmobil mit dem angeschnallten Fahrer, schräg zur Fahrtrichtung auf der Seite liegend, mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Am Steuer saß ein 53-jähriger Niederländer, der unverletzt blieb. Er hatte den Wagen, der mitten auf der Fahrbahn liegen blieb, in Richtung Niederlande gesteuert.

Ein nachfolgender 40-Tonnen-Lastzug kollidierte trotz Ausweichmanövers mit dem Reisemobil. Der Fahrer konnte sich selber aus dem Wrack befreien und blieb unverletzt. Seine Mitfahrerin erlitt schwerste Verletzungen und muss stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.

Den Sachschaden schätzten die Beamten auf 40.000 Euro. Der linke Fahrstreifen war für drei Stunden gesperrt.

(RP)