Rees: Eine Reise in die eigene Kindheit

Rees: Eine Reise in die eigene Kindheit

Ins Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede führte die jüngste Exkursion des Reeser Geschichtsvereins Ressa. Für 16 Mitglieder und Gäste war der Besuch wie eine Reise in die eigene Kindheit, als Museumsgründerin Eva Gutersohn mit viel Herzblut und kulturhistorischem Wissen durch die 200 Quadratmeter große Ausstellung führte. Den Grundstock für das private Museum legte Gutersohns Großmutter, als sie ihre detailreich eingerichtete Puppenstube und viele weitere Spielwaren an die Enkelin vererbte. Damit war der Grundstein für eine Sammelleidenschaft gelegt, aus der 1997 ein Museum mit vielen tausend Exponaten hervorging. "Spielzeug ist immer ein Spiegel des Lebens, der Mode und der Technik der jeweiligen Zeit", erklärte Eva Gutersohn den Reeser Besuchern.

Der Ausflug ins Spielzeugmuseum nach Rhede diente auch der Vorbereitung für eine eigene Spielzeugausstellung des Reeser Geschichtsvereins, die am 25. November im Städtischen Museum Koenraad Bosman eröffnet wird.

(ms)