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Earth Hour: Emmerich schaltet das Licht der Rheinbrücke aus

„Stunde der Erde“ : Warum Emmerich das Licht an der Brücke ausknipst

Lange hat der damalige Bürgermeister Johannes Diks dafür gekämpft, dass die Rheinbrücke angestrahlt wird. Sein Nachfolger freut sich, dass sie für ein Wochenende dunkel bleibt.

Am Samstag, 27. März, ist von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr „Earth Hour“. Das ist eine Aktion, bei der weltweit symbolisch an verschiedenen Orten das Licht abgeschaltet wird.

Auf die Aktion hat jetzt die Emmericher Stadtverwaltung hingewiesen, weil sich Emmerich in diesem Jahr beteiligt. In der Pressemitteilung heißt es: „Im Rahmen dieser weltweit größten Umwelt- und Klimaschutzaktion gehen am Big Ben in London, am Brandenburger Tor in Berlin oder am Eifelturm in Paris die Lichter aus.“ 

In Kooperation mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW und Elektro Schult wird für das gesamte Wochenende die Beleuchtung der Emmericher Rheinbrücke abgeschaltet.

Die Idee zur Beteiligung an der Aktion hatte Regina Pommerin, im Rathaus derzeit für die Themen Umwelt- und Klimaschutz zuständig: „Wir merken in unserem Alltag immer mehr, dass sich die Klimakrise konkret auswirkt. Aktionen, wie die Earth Hour, helfen dabei, die Menschen vor Ort für das Thema zu sensibilisieren“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

Auch Bürgermeister Peter Hinze war nach den Worten der Pressmitteilung „sofort begeistert“ von der Aktion. Er ruft auch alle Haushalte und Unternehmen in Emmerichauf, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen.

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In der Pressemitteilung wird er folgendermaßen zitiert: „Die Earth Hour zeigt, wie Menschen gemeinsam auf der ganzen Welt für den Erhalt des Planeten kämpfen. Jeder kann sich mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen.“

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr zum 15. Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ in mehr als 180 Ländern veranstaltet.