Emmerich: Discjockey der ersten Stunde

Emmerich: Discjockey der ersten Stunde

Kaum zu glauben: Die "Dance Party" feiert am kommenden Samstag ein Jubiläum: Bereits seit 20 Jahren heizt das "Disco Studio 74" allen Musik-Fans bei Slütter in Vrasselt ein. Wie die Veranstaltung ursprünglich zustande kam, wollte RP-Redakteur Lutz Küppers von Michael Kühn wissen. Der Praester ist einer der Discjockeys der ersten Stunde.

Was war der Auslöser für die Premiere 1990?

Michael Kühn Wir begannen als "Oldie-Night" im Jahr des Mauerfalls. Da durch die Öffnung der Grenze der 3. Oktober zum Feiertag wurde, konnte also am 2. Oktober unbeschwert gefeiert werden. So wurde die Veranstaltung geboren.

Warum findet sie dann jetzt am 20. März statt?

Kühn Weil es immer zwei Veranstaltungen im Jahr gab, eine im März und eine eben im Oktober. Von daher starten wir das 20. Jahr im März.

Zurück zu den Anfängen: Wer war damals noch mit von der Partie?

Kühn In den ersten zehn Jahren standen mein Bruder Frank und ich hinter der Anlage vom "Disco Studio 74", das es ja auch schon 36 Jahre gibt und von ihm ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile sorgt DJ Marco Kühnen aber schon seit vielen Jahren neben mir für entsprechende Partymusik.

Apropos Musik: Was hat sich denn geändert in all' den Jahren?

Kühn Natürlich spielen wir auch die derzeit angesagten Hits. Doch selbst Titel aus der Anfangszeit finden auch heute immer noch den Weg in den CD-Player. Und werden von unserem Publikum mächtig abgefeiert.

Das Publikum dürfte also mitgewachsen sein?

Kühn Das ist einerseits korrekt. Andererseits kommen mittlerweile sogar einige Stammgäste mit ihren Kindern, wenn sie schon volljährig sind. Meine Tochter Katja ist mit ihren Freundinnen beispielsweise auch am Samstag bei Slütter am Start.

Eine Eltern-Kind-Party?

Kühn Quatsch. Doch was ist denn daran falsch, wenn Generationen übergreifend gefeiert wird?

Nichts.

Kühn Eben.

Info: Einlass ab 18 Jahre. Eintritt fünf Euro. Beginn 21 Uhr.

(RP)