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Emmerich: Die Freundschaft steht im Mittelpunkt

Emmerich : Die Freundschaft steht im Mittelpunkt

Der zweite evangelische "Besondere Gottesdienst" ist am Sonntag. Die bisherige Resonanz ist positiv.

Freundschaft ist ein Thema, das jeden Menschen sofort bewegt. Die Freundschaft lässt niemanden kalt, meint Pfarrerin Anke Mühlenberg-Knebel. "Entweder, man hat Freunde; dann weiß man was das bedeutet. Oder, man sehnt sich danach", sagt sie. Und schon deswegen hofft sie darauf, dass zum "Besonderen Gottesdienst am kommenden Sonntag viele Besucher auftauchen.

Es ist die zweite Veranstaltung in der Reihe der "Besonderen Gottesdienste" der Evangelischen Kirchengemeine. Gefeiert wird am Sonntag, 13. Oktober, um 18 Uhr in der Christuskirche. Einlass ist um 17.30 Uhr, im Foyer wird es vorab einen kleinen Getränkeverkauf geben – da sollen die Gäste schon mal ins Gespräch kommen.

Im Gottesdienst werden Ausschnitte aus dem Film "Ziemlich beste Freunde" über die beiden großen Flachbildschirme flimmern, die rechts und links des Altars aufgestellt sind. Es gibt eine spezielle Beleuchtung. Und die Besucher sollen mitmachen: "Uns ist wichtig, dass die Leute miteinander in Kontakt kommen", so Anke Mühlenberg-Knebel. Beispielsweise, indem sie "ihre Gedanken über Freundschaft austauschen".

Beiträge, die unter die Haut gehen, verspricht die Einladung zu dem Abend. Auch bei den Texten: "Es gibt literarische Texte, Texte aus der Bibel und selbst verfasste", zählt die Pfarrerin auf. Zudem werden ein junger Mensch, einer mittleren Alters und einer im Seniorenalter von persönlichen Erfahrungen mit Freundschaft berichten.

Besonders wichtig soll diesmal die Musik sein: Kirchenmusiker Torsten Mühlenberg hat Kirchenlieder neu arrangiert und fünf Stücke eigens für den Abend komponiert. Nicht Klassik und nicht Pop seien die Lieder: "Ich habe versucht, beides zu verbinden", erklärt er selbst. Als Solisten sind Sopranistin Gabriele Natrop-Kepser, Sänger Lukas Kepser, Saxofonist Uwe Renting, Gitarrist Norbert van Os und am Klavier Torsten Mühlenberg dabei. "Wir alle haben hohe Ansprüche an diesen Gottesdienst", begründet Anke Mühlenberg-Knebel den Aufwand: "Und es macht Freude."

Erst einmal sind vier "Besondere Gottesdienste" geplant, noch bis Dezember in jedem Monat einer. Die Reihe soll fortgesetzt werden, wenn sie gut ankommt. "Wir hoffen natürlich, dass es große Resonanz findet und wir danach nicht sagen, wir stellen es wieder ein."

Zunächst soll die Einladung für Sonntag Kreise ziehen: Wer kommt, der möge doch seine Freunde mitbringen, bitten die Organisatoren.

(RP)