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Rees: Die ersten Kisten sind gepackt

Rees : Die ersten Kisten sind gepackt

Die Sanierung des Schulzentrums verzögert sich bekanntlich um Monate. Beim Neubau an der Grundschule Rees dagegen ist man noch so etwa im Zeitplan. Im November soll der Umzug beginnen.

Mit dem Abschätzen von Bauzeiten ist das immer so eine Sache. Das ist oft wie Kaffeesatzleserei, vor allem, weil so ein Projekt auch vom Wetter abhängig ist. Während man beim Schulzentrum, wie berichtet, mehrere Monate hinter dem Zeitplan hängt, liegt die Verzögerung beim Bau des neuen Traktes an der Grundschule im Rahmen. Etwa zwei bis drei Wochen sei man zurück, so Stefanie Klein vom Bauamt. Grund dafür sei die schlechte Witterung gewesen. Momentan geht die Mitarbeiterin davon aus, dass im November mit dem Umzug begonnen werden kann.

Ohnehin gibt es an dieser Baustelle nicht den ganz großen Zeitdruck wie am Schulzentrum. Schließlich sind hier keine Klassen ausgelagert und der Betrieb läuft auch während der Bauzeit ganz normal weiter. „Wir wussten von vorneherein, dass solche Zeitschätzungen nie ganz genau sind. Unsere Zielsetzung war daher, zum Ende des ersten Schulhalbjahres in den neuen Trakt einziehen zu können. Und das wird ja wohl realisiert“, meint Grundschulleiter Peter Fingskes. Seine Planungen gehen momentan davon aus, dass in den Winterferien umgezogen und danach dann im neuen Trakt unterrichtet wird.

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Stadtarchiv im Umzugsstress

Richtig im Umzugsstress ist bereits Tina Oostendorp. Die Stadtarchivarin bereitet die historischen Schätze der Stadt schon seit längerer Zeit auf den großen Umzug vor. „Seit Monaten wird hier kontinuierlich alles in Kisten verpackt“, berichtet Tina Oostendorp. Gleichzeitig bedeutet der Umzug auch, dass genau geprüft wird, was überhaupt noch erhalten werden muss. „Ich habe mich von vielen Dingen getrennt, auch wurden viele Akten geprüft, ob sie noch aufbewahrt werden müssen“, erläutert die Leiterin des Archivs.

Das Archiv wird voraussichtlich zuerst in das neue Gebäude einziehen, bei dem jetzt mit der Inneneinrichtung begonnen wird. Auch die Heizung soll bereits in Betrieb gehen, damit die Räumen austrocknen können.

Im Januar, so ist geplant, soll das frühere Archivgebäude an der Sahler Straße abgerissen werden. In Miniatur wird es aber erhalten bleiben. Zum 40. Geburtstag hatte Tina Oostendorp nämlich „ihr“ Archiv als Nachbildung in klein bekommen. Und dieses „Mini-Archiv“ soll im neuen Gebäude einen Ehrenplatz bekommen.

(RP)